Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Bückeburg Stadt Doch keine neue Krippe am Straußweg?
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Doch keine neue Krippe am Straußweg?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 07.05.2016
Anzeige
Bückeburg

Die Pläne für die neue Krippe am Straußweg sollen zunächst einmal ruhen – stattdessen wird die Umnutzung der leer stehenden Blindowschule an der Hinüberstraße favorisiert. Das teilte der Gruppenvorsitzende Bernd Insinger jetzt mit.

„Nach ersten Prüfungen durch Fachleute der Verwaltung ist dieses Gebäude sowohl von der Gesamtfläche als auch vom Raumzuschnitt geeignet, den gesamten Platzbedarf für Kita und Krippe abzudecken. Ein schneller Umbau und damit eine zeitnahe Nutzung wären möglich“, schreibt Insinger in seiner Pressemitteilung. Nach ersten Kostenschätzungen lägen Investitions- und Betriebskosten pro zur Verfügung stehenden Platz vergleichsweise unter denen des Krippenneubaus. Und: „Die Gruppe SPD, Grüne, FDP spricht sich dafür aus, diese Lösung weiter zu verfolgen und schnellstmöglich einen routinierten Planer zu beauftragen, die Plandaten zu verifizieren und bei deren Bestätigung eine Umnutzungsplanung aufzustellen.“

Begründet wird der Meinungsumschwung unter anderem damit, dass sich die Planungsansätze für den Bedarf an Kita- und Krippenplätzen in Bückeburg in kürzester Zeit dramatisch verändert hätten. Zur Erinnerung: Bisher war der Neubau einer Krippe mit drei Gruppen am Straußweg geplant. Ein Architekturbüro war bereits mit der Planung beauftragt, die Ausschreibungen laufen. Zudem sollten in einem Behelfsbau möglichst kurzfristig zwei Kindergartengruppen geschaffen werden. Der gestiegene Platzbedarf wird unter anderem damit begründet, dass auch viele Flüchtlingskinder Anspruch auf Kitaplätze haben.

Alle erforderlichen neuen Räume könnten nun im Blindow-Gebäude Platz finden. Dort sollte nach Ansicht der Mehrheitsgruppe auch gleich eine Küche mit eingeplant werden.

Das „Modell Blindowschule“ war in den Ausschussberatungen den vergangenen Wochen immer wieder von der CDU favorisiert worden.

kk

Anzeige