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Ein Filetstück

Richtfest Ein Filetstück

Großer Ansturm beim Richtfest an der Fürst-Ernst Straße 1: Viele Bückeburger haben das neu errichtete Gebäude besichtigen wollen, das als Filetstück in bester Lage gilt.

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 Michael Müller (2.v.lk) mit Heino Heine (2.v.r.) und Stephan Gräper (r.), sowie einem Handwerker, der den Richtspruch verlesen hat.

Quelle: mig

Bückeburg (mig). Die zentrale Lage mitten in der Stadt ist heute ein wichtiges Kriterium beim Kauf von Eigentumswohnungen. Vor allem ältere Menschen sind es, die nicht mehr weit laufen wollen (oder können), um ihre täglichen Geschäfte zu erledigen, hat Bauunternehmer Stephan Gräper (Gräper Bau) beobachtet. Deshalb werde die zentrale Lage von vielen Kunden gewünscht, weitere Trendthemen seien „barrierefreies Wohnen“ und „große Wohnungen“ (in der Fürst-Ernst-Straße 1 sind die Wohnungen zwischen 88 und 120 Quadratmeter groß). Groß müssen die Wohnungen vor allem deshalb sein, weil auch ältere Kunden Raum gewöhnt seien.

 „Hier im ländlichen Raum haben viele Kunden ein Haus besessen“, gibt Gräper zu bedenken. Und auch wenn manch ein Senior kein ganzes Grundstück mehr bewirtschaften wolle und deshalb umziehe: „Zu klein darf die Wohnung eben auch nicht sein.“

 Vorteile sieht Gräper aber nicht nur für die Menschen, auch die Natur profitiere vom innenstadtnahen Wohnen, sagt der Bauunternehmer. Denn statt weitere Grünflächen auszuweisen und zu versiegeln, würden bereits bestehende Flächen aufgewertet. In diesem Fall betrifft es das frühere „Gästehaus Monika“, das für den Neubau abgerissen wurde und so Platz machte für zehn hochwertige Eigentumswohnungen, davon ein Penthouse.

 Mehr als zufrieden zeigte sich an diesem Tag auch der Bauherr und Investor Michael Müller, der in Bückeburg beileibe kein Unbekannter ist (er ist der Geschäftsführer der Medicare-Pflegeeinrichtungen). „Ich bin sehr zufrieden, wir haben die Zeit gut eingehalten“, sagte Müller. Der warme Winter habe ein zügiges Bauen möglich gemacht. Zufrieden ist Müller auch in Bezug auf das Kunden-Interesse. Sämtliche Eigentumswohnungen sind verkauft, von Beginn an sei die Resonanz groß gewesen.

 „Wir hätten auch noch mehr an dieser Stelle verkaufen können“, erzählt Architekt Heino Heine am Rande des Richtfestes. Leider gebe es in der Umgebung kaum noch Möglichkeiten für ähnliche Neubauten. Außer Bauunternehmer Stephan Gräper und Architekt Heino Heine aus Kleinenbremen, war bei diesem Projekt auch die Volksbank Immobilien Service GmbH, Gesellschaft der Volksbank Hameln-Stadthagen eG im Boot. Die Immobilienspezialisten der Bank waren für die Vermarktung zuständig.

 Noch ein Wort zu den zehn Wohnungen selbst: Die sind zwischen 88 und 120 Quadratmetern groß, haben eine Fußbodenheizung, bodentiefe Fenster und elektrische Rollläden. Weil der Baukörper in das tiefe Grundstück hineingebaut ist, ist seine Massivität von der Straße nicht erkennbar. Das Gebäude fügt sich harmonisch in das Straßenbild ein. Eine umweltfreundliche Holz-Pelletheizung mit Warmwasserspeicher und die energiesparende Bauweise sorgen für die Erfüllung des KFW-70-Standards. mig

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