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Ein Markenzeichen

Schloss Baum Ein Markenzeichen

Die Schaumburg-Lippische Landeskirche hat ein klares Bekenntnis zum Erhalt der Tagungs- und Freizeitstätte Schloss Baum abgelegt.

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Die Landeskirche hat noch einmal ein Bekenntnis zum Erhalt der Tagungs- und Freizeitstätte Schloss Baum abgelegt.

Quelle: rc

Bückeburg. „Die Landeskirche wird in die Verpflichtungen des in Liquidation befindlichen Trägervereins eintreten und den Pachtvertrag mit der Hofkammer voll erfüllen“, sagte der Pressesprecher der Landeskirche, Pastor Ulrich Hinz, im Gespräch mit dieser Zeitung. Darüber hinaus werde die Landeskirche mit der Hofkammer frühzeitig in Verhandlungen treten, um über die Verlängerung des Pachtvertrages zu verhandeln, der Ende 2022 ausläuft.

Wie Hinz sagte, hätten die Berichte über die Synode Ende November zu einer „gewissen Verunsicherung“ bei Betreibern und Nutzern geführt. Er könne versichern, dass alle Anmeldungen, die teilweise schon für 2018 vorliegen würden, erfüllt werden. Schloss Baum sei gut ausgelastet: „Dies ist ein Beweis für die gute Arbeit, die hier geleistet wird. Schloss Baum ist der ideale Ort für Freizeiten und Tagungen.“

Weit über Grenzen bekannt

Wie Hinz weiter sagte, sei die gesamte Einrichtung ein Markenzeichen der Landeskirche und weit über die Grenzen der Landeskirche hinaus bekannt: „Wir haben großes Interesse, dass das so bleibt.“ Auch in Zukunft werde die Landeskirche auch Mittel zu Investitionen beisteuern, wie es der Pachtvertrag vorsehe. Das habe die Landeskirche auch schon in der Vergangenheit so gehalten.

Wie berichtet hatte Landesbischof Karl-Hinrich Manzke auf der Herbstsynode der Landeskirche dargelegt, dass sich der Verein aufgrund eines internen Beschlusses in der Liquidation befinde. Als Grund nannte er, dass sich der Verein als Pächter der Immobilie sowohl finanziell als auch personell nicht mehr in der Lage sieht, für die Instandhaltung des Anwesens aufzukommen und zu sorgen.

Das macht die Landeskirche jetzt. Indem sie zum Beispiel die Planung und die Kosten für die Sanierung der Kleinkläranlage in Höhe von 55000 übernimmt. Hätte sie das nicht getan, hätte Schloss Baum Ende 2016 durch behördliche Verfügung geschlossen werden können. rc

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