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Ein Schraubenschlüssel für den Schulleiter

Abschied vom Adolfinum Ein Schraubenschlüssel für den Schulleiter

Ein Jahrgangsleiter Martin Rüther, der sich mit der Geige und einem bunten Strauß Melodien verabschiedet, ein strahlender Lehrerchor in weißen Bademänteln und keine traditionelle Abiturientenrede – unkonventionell ist die Entlassungsfeier der diesjährigen Abiturienten im Adolfinum über die Bühne gegangen.

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Gewinnertypen: Jonas Meier und Finja Seifert, die Jahrgangsbesten.

BÜCKEBURG.. Klaus Schnierl vom Verein der Adolfiner zeichnete Finja Seifert (1,1) und Jonas Meier (1,5) als Jahrgangsbeste aus. Besondere Beachtung fand das Ergebnis im Fach Mathematik: Während in ganz Niedersachsen vom zu hohen Schwierigkeitsgrad der Aufgaben die Rede war, gab es in Bückeburg ganz ausgezeichnete Ergebnisse für Finja Seifert, Viktor Glinka, Jonas Meier und Nils Sassenberg. Ehrungen für besonders zu würdigende Leistungen gab es auch in den Fächern Religion, Französisch und in den drei Naturwissenschaften.

 Philipp Müller und Mehmet Ucar wurden für ihr Engagement als Schülersprecher gewürdigt. Das Soziale stand auch im Vordergrund, als Maxie Böllert-Staunau vom Förderverein den Jahrgangssprechern Christian Christov, James Randall und Luisa Nentwig sowie Finja und Svenja Seifert kleine Präsente überreichte.

 Schulleiter Michael Pavel hatte in seiner Begrüßungsansprache eindringlich gemahnt, bei aller Freude über den Erfolg und die gewonnene Freiheit nicht zu vergessen, was wirklich wichtig ist, im Verlauf eines wechselvollen Lebens mit seinen Höhen und Tiefen: „eine Gelassenheit, die aus Bescheidenheit erwächst.“

 Auf der Leinwand Schülerporträts, auf der Bühne die jeweilige Tutorengruppe – so konnte die Zeugnisvergabe zügiger als sonst vonstatten gehen. Musikalische Beiträge von Lewin Wanzek, Jan Oltmanns, Janina Rüther, Hans-Helmut Ellenbeck und Johanna Oldiges sowie dem Chor der Abiturienten gaben der Veranstaltung eine feierliche Atmosphäre. Unter der Rubrik „Rede der Jahrgangssprecher“ wurden anders als sonst nur wenige Worte darüber gemacht, was die erreichte Bildung ausmacht.

 Stattdessen Geschenke – vorneweg einen Schraubenschlüssel für den Schulleiter. Da schloss sich ein Kreis : Man solle die Busse besteigen, die das Leben biete, und umsteigen, wenn der Weg sich als falsch oder gefährlich herausstelle, hatte Böllert-Staunau den Abiturienten mit auf den Weg gegeben. Ab jetzt heißt es im Adolfinum bei Pannen und in Gefahrenlagen: „Pavel fragen!“ Mit ihrem Abisong ließen die Absolventen schließlich noch einmal die Tage der Klausuren Revue passieren. Die Erleichterung war zu spüren, aber auch die Erschöpfung. vhs

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