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Ein U-Bootjäger ist das größte Exponat

Bückeburg/Nordholz / Reservisten Ein U-Bootjäger ist das größte Exponat

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Die „alten Kameraden“ vor der „Breguet Atlantic“ in Nordholz.

Quelle: pr.

Bückeburg/Nordholz (rd). Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ ist die Seniorengruppe Weserbergland des Reservistenverbandes unter Führung ihres Leiters Oberstleutnant d.R. Ralf-Marten Zoeller einer Einladung der Kameraden der Kreisgruppe Minden/Herford gefolgt. Ziel waren das in Nordholz bei Cuxhaven stationierte Marinefliegergeschwader (MFG) 3 „Graf Zeppelin“ und das dortige „Aeronauticum“.

 Im Jahr 2013 kann der Fliegerstützpunkt bereits auf sein 100-jähriges Bestehen zurückblicken. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg von der Kaiserlichen Marine als Stützpunkt für das damalige „Hightech“- Fluggerät „Luftschiff“ errichtet, erhielt es eine riesige, um 360 Grad drehbare Halle, um dem einzigen damals vorhanden Zeppelin das „Einparken“ zu erleichtern. Im Krieg starteten die Luftschiffe von dort aus zu Angriffen gegen England und Aufklärungsflügen über die Nordsee. Nach Nutzung im Zweiten Weltkrieg durch die Luftwaffe und danach durch Amerikaner und Briten übernahmen schließlich die Marineflieger als Hausherren den riesigen Stützpunkt. Der Platzhirsch MFG 3 mit seinen acht Seefernaufklärern vom Typ P-3C „Orion“, 22 „Sea Lynx“ Bordhubschraubern und zwei Dornier „Do 228“ Ölaufklärungsflugzeugen hat, nach Umsetzung der neuen Struktur der Deutschen Marine, mit dem MFG 5 einen Mitbewohner erhalten. Den bisher an der schönen Kieler Förde beheimateten Verband mit seinen 21 Hubschraubern vom Typ „Sea King“ hat es nun auf das platte Land in Nordseenähe verschlagen.

 Im Aeronaticum, das übrigens direkt vor der Wache liegt und für jedermann frei zugänglich ist, wird die Geschichte der Starluftschiffe in Krieg und Frieden ausführlich dargestellt. 17 Flugzeuge und Hubschrauber sowohl der Bundesmarine als auch der ehemaligen Volksmarine sind im Außenbereich zu besichtigen. Das größte Exponat ist der Seefernaufklärer und U-Bootjäger „Breguet Atlantic“, der auch vor der Hauptwache eindrucksvoll aufgestellt ist.

 Nicht zu vergessen: Zum 100-jährigen des Stützpunktes im kommenden Jahr findet vom 16. bis 18. August ein Flugtag mit internationaler Beteiligung statt. Dann besteht für jeden Fluginteressierten die Möglichkeit, sich einmal selbst von der Fliegerei über See ein Bild zu machen.

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