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Eine unkontrollierbare Spionin

TV-Film „Mata Hari und Mademoiselle Docteur“ Eine unkontrollierbare Spionin

Auf Schloss Bückeburg haben die Dreharbeiten für den TV-Film „Mata Hari und Mademoiselle Docteur“ begonnen. Die Hauptrollen spielen Natalia Wörner und Nora von Waldstätten. Weitere Rollen sind unter anderem mit Patrick Joswig, Robert Schupp, Francis Fulton-Smith, Michael Brandner, Vladimir Burlakov und Heike Hanold-Lynch besetzt.

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Eine der ersten Filmszenen zum TV-Film „Mata Hari“ , der gerade auf Schloss Bückeburg gedreht wird. Eine Hauptrolle spielt Natalia Wörner.

Quelle: rc

BÜCKEBURG.  Die Regie führt Kai Christiansen. Produzent ist Matthias Martens von Vincent TV, der den Doku-Fiction-Film gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin Sandra Maischberger im Auftrag von NDR, SWR und RRB produziert. Der Film soll laut NDR 2017 in der ARD ausgestrahlt werden.

Vor dem Schloss sind die ersten Aufnahmen bereits abgedreht worden. Eine Kutsche sowie Fahrzeuge aus der Zeit um 1910 bis 1917 fahren immer wieder vor, bis die Szenen im Kasten sind. Natalia Wörner wartet am Rande oder im Schloss auf ihre nächste Szene. Der Boden ist abgestreut, damit der Asphalt des Schlosshofes nicht zu sehen ist. Kameras werden auf- und wieder umgebaut. Mit großen Scheinwerfermasten wird die Szenerie ausgeleuchtet.

„Mata Hari war der erste Hippie überhaupt"

Wörner freut sich über ihre Rolle als zwielichtige Schönheit. Gegenüber der „Bild am Sonntag“ erklärte sie: „Mata Hari war der erste Hippie überhaupt. Intuitiv, sinnlich, sprachgewandt, abenteuerfreudig, raumgreifend und gleichzeitig voller Geheimnisse.“ Die Spionin sei eine Frau gewesen, die „in keiner Weise und von niemandem kontrollierbar war, auch in ihrem politischen Wirken nicht.“ Eine schönere Rolle könne sie sich nicht vorstellen, so die 49-Jährige, die seit April mit Bundesjustizminister Heiko Maas liiert ist.

1931 machte Hollywood-Legende Greta Garbo die Spionin Mata Hari auf der Leinwand unsterblich. Nun versucht sich erstmals eine deutsche Filmproduktion am Leben der schönen Tänzerin, die mit richtigem Namen Margaretha Geertruida Zelle (1876 bis 1917) hieß. Die Niederländerin ließ sich vom deutschen Geheimdienst anheuern. Sie wurde in Frankreich wegen Doppelspionage verurteilt und im Oktober 1917 hingerichtet. Über ihr Leben kursieren bis heute zahlreiche Legenden, vieles ist ungeklärt, die Quellenlage dünn. Berühmtheit erlangte Mata Hari in der Zeit vor und während des Ersten Weltkrieges als exotische Nackttänzerin und exzentrische Künstlerin. Um Mata Hari und ihre Führungsoffizierin dreht sich die Handlung.

Schloss Bückeburg ist in den vergangenen Jahren wiederholt Drehort von TV- und Kinofilmen gewesen. Unter anderem wurde dort im April 2015 „Der gute Göring“, im Sommer 2014 „Bach in Brazil“ sowie im September 2015 Teile eine Dokumentation zum 90. Geburtstag von Queen Elizabeth gedreht. rc

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