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Einstimmiges Nein zu trassenfernen Ausbauplänen

Rat einmütig für trassennahen Ausbau Einstimmiges Nein zu trassenfernen Ausbauplänen

Einstimmig hat sich der Rat der Stadt Bückeburg bei einer Sondersitzung gegen die trassenfernen Ausbaupläne der Bahn ausgesprochen.

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Sieht so künftig die Bückeburger Niederung aus, wie es „WIR“-Ratsherr Andreas-Paul Schöniger in seiner Fotomontage darstellt? „Nein“, wenn es nach dem Rat und der breiten Mehrheit der Bevölkerung geht.

Quelle: pr.

Bückeburg.  In ihrer Stellungnahme fordert die Stadt das Bundesverkehrsministerium auf, die geplante trassenferne Bahnneubaustrecke aus dem Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 zu streichen. Dafür sei der seit Jahren bestehende gesetzliche Auftrag aus dem Bundesschienenausbaugesetz zum viergleisigen Ausbau der bestehenden Strecke mit dem Lärmschutz umzusetzen und dabei die technischen Möglichkeiten der Lärmminderung an der Quelle bestmöglich auszuschöpfen.

 Ebenso einstimmig verabschiedete der Rat eine gemeinsame Resolution der vom trassenfernen Ausbau zwischen Echtorf-Achum und der Porta betroffenen Städte Minden, Porta Westfalica und Bückeburg: „Wir lehnen gemeinsam die mit vordringlichem Bedarf vorgesehene Neubautrasse mit Nachdruck ab.“ Sie führe zu einer unverantwortlichen Beeinträchtigung der Anwohner entlang der Trasse. Der Ausbau auf der bestehenden Strecke müsse zügig umgesetzt werden. Die Kosten von 1,8 Milliarden Euro würden in keinem Verhältnis zu den „geringsten Fahrzeitgewinnen“ auf diesem Teilabschnitt stehen.

 Selten war die Einigkeit im Rat so groß wie in der Sitzung am Donnerstagabend. „Wir wollen alle politischen Vertreter erreichen und klarmachen, dass es in der gesamten Region keine Zustimmung zu der Trassenführung gibt“, formulierte es der Chef der Mehrheitsgruppe, Bernd Insinger (SPD). CDU-Fraktionschef Axel Wohlgemuth betonte: „Hier wird ein deutliches Signal nach Berlin gesandt: Mit uns nicht“, sagte BfB/WIR für Bückeburg-Gruppenchef Andreas-Paul Schöniger (WIR). Der Ratsvorsitzende Reinhard Luhmann erinnerte daran, warum es vor zwölf Jahren gelungen sei, die trassenfernen Ausbaupläne zu stoppen: „Wir waren so erfolgreich, weil alle Bürger, die Bürgerinitiative und die Politik demonstriert haben.“

 Breiten Raum nahm in der Diskussion die Sorge um die Anwohner ein, wenn es zum trassennahen Ausbau kommen wird.  rc

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