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Empörung ist groß

Bückeburger Politiker gegen Bahntrasse mit Tunneln Empörung ist groß

Trotz des frühen Stadiums ist die Empörung in Bückeburg bereits mehr als groß. Bürgermeister Reiner Brombach bezeichnete den trassenfernen Ausbau als „völlig abwegige Planung, die im politischen Raum noch gar nicht besprochen worden ist.

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Im Tunnel und nicht mehr oberirdisch wie vor zwölf Jahren soll es jetzt durch Evesen gehen.

Quelle: rc

Bückeburg. Gemeint ist der Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes. So etwas kann kein vernünftiger Mensch ernsthaft ins Auge fassen.“ Er halte den Ausbau auf der alten Trasse für die einzig sinnvolle Lösung und lehne den trassenfernen Ausbau sowohl auf der Nord- als auch auf der Südvariante, also über Rinteln, ab.

 Ablehnende Stellungnahmen hatte die Stadt bereits 2002 beziehungsweise 2004 abgegeben: „Nassforsch, wie man die alten Pläne wieder aufleben lässt.“ Am Wochenende habe er bereits in Kontakt mit Politikern der betroffenen Kommunen auch jenseits der Landesgrenze gestanden: „Wir brauchen den Schulterschluss.“

 Mehrheitschef Bernd Insinger empörte sich, dass es nicht sein kann, dass eine Stadt zerschnitten wird: „Die haben nicht alle Tassen im Schrank. Hier ist mit einem Aufstand zu rechnen.“ Wenn schon Ausbau, dann bitte parallel zur bereits vorhandenen Strecke.“ Es könne nicht sein, dass gewachsene Orte zerschnitten werden und eine riesige Versiegelung von Landschaft erfolge: „Nicht mit uns.“ Seine Fraktion werde nun erst einmal die Unterlage sichten und bewerten, so Insinger weiter. Wichtig sei, sich bereits sehr früh im Vorfeld zu positionieren und deutlich zu sagen und zu machen, dass man gegen den trassenfernen Ausbau ist und nicht aus rein wirtschaftlichen Gründen mit dem Kopf durch die Wand gerannt werden könne.

 CDU-Fraktionschef Axel Wohlgemuth ist empört: „Das ist für Bückeburg katastrophal – bei allem Verständnis für eine gute Verkehrsinfrastruktur in Deutschland.“ Der Regioport sei schon eine große Belastung für Bückeburg: „Aber jetzt wird es noch massiver. Das ist eine Zweiteilung Bückeburgs.“ Gewachsene Beziehungen und Verkehrswege würden zerstört, die Naherholungs – und Naturschutzgebiete Bückeburger Niederung oder aber der Schaumburger Wald seien nur noch schwer zu erreichen. Die Lärmbelastung werde weiter steigen, Bückeburg als Touristenstadt werde Schaden nehmen: „Wir werden uns wehren.“ rc

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