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Bückeburg Stadt Endspurt im Sanierungsgebiet
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00:26 05.02.2015
Das Haus Hannoversche Straße Nr. 7 ist von der Stadt gekauft worden. Das Gebäude wird abgerissen, das Grundstück vermarktet.
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Bückeburg

Darauf hat Baufachbereichsleiter Jörg Klostermann jetzt hingewiesen.

 In der Rückschau ist die Stadt mit den durchgeführten Maßnahmen sehr zufrieden. Im Bereich Falkingsviertel ist ein modernes Wohngebiet entstanden, das – nicht zuletzt weil zentrumsnah – sehr gut angenommen worden ist. Bebaut wird demnächst auch das Gelände des ehemaligen Tankhofs Harting und der Firma Reifen Ehrhard. Die Gebäude waren abgerissen, das Gelände saniert worden. Diese Fläche fällt Passanten noch als große Brache auf, auf der teilweise Wasser steht.

 Doch der Eindruck täusche, so Klostermann. Inzwischen sei die Erschließungsstraße angelegt worden, die Grundstücke seien vermessen. Im hinteren Bereich entstehen sechs Einfamilienhäuser und ein Doppelhaus. Diese Grundstücke zum Preis von 85 bis 100 Euro pro Quadratmeter sind bereits alle vergeben. Die Straße wird übrigens An der Kleinbahn heißen.

 Auch die Planungen für die beiden Mehrfamilienhäuser direkt an der Hannoverschen Straße laufen. Die Vermarktung ist in vollem Gange, konkrete Bauanträge sind jedoch noch nicht gestellt worden. Klostermann erinnerte daran, dass die Gremien sich dort für städtebaulich anspruchsvolle Lösungen entschieden hätten. So seien Tiefgaragen vorgesehen, damit das kleine neue Wohngebiet nicht durch Parkplätze entwertet werde.

 Bis zum derzeitigen Verfahrensstand war es ein weiter Weg mit einigen Rückschlägen: So mussten die alten Gewerbeflächen bis zu vier Meter tief ausgekoffert werden. Belastete Erde und alte Tanks wurden entsorgt. Der Landkreis hat nun den Erfolg dieser Maßnahmen bescheinigt: „Altlastenfrei“. „Dieses Vorhaben wäre ohne die Zuschüsse aus dem Sanierungsprogramm nicht zu stemmen gewesen“, resümierte Klostermann zufrieden.

 Eine kleinere Baulücke wird demnächst in der Nachbarschaft entstehen. Wie der Fachbereichsleiter mitteilte, hat die Stadt das marode Gebäude Hannoversche Straße 7 erworben. Es soll abgerissen werden. So entsteht Platz für eine zeitgemäße Bebauung. Auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite kann noch eine Lücke neu bebaut werden.

 Während die große Linie im Stadtviertel stimmt, sieht Klostermann in Details durchaus noch Handlungsbedarf. Er kann sich gut noch Maßnahmen auf Grundstücken in den Einmündungsbereichen Obertorstraße/Scheier Straße/Bergdorfer Straße vorstellen. Nebengebäude könnten neu geordnet, Hinterhofsituationen verbessert werden.

 In Gesprächen soll versucht werden, weitere Eigentümer in diesem Bereich noch mit ins Boot zu holen. Die gute Nachricht: In diesem Jahr können sie noch Zuschüsse aus dem Sanierungsprogramm erwarten, Geld steht noch zur Verfügung. Doch Ende des Jahres ist endgültig Schluss, die Fördermöglichkeiten laufen aus. Einige private Maßnahmen sind aber schon abgestimmt und durchgeplant worden.

 Klostermann geht davon aus, dass mittelfristig auch die „Dreiecksfläche“ hinter dem Höppenfeld zur Hannoverschen Straße hin wieder ins Gespräch kommt: „Das Grundstück bleibt Thema.“ Er kann sich sowohl eine kleine nicht störende Gewerbenutzung als auch eine Erweiterung des Wohngebietes Höppenfeld vorstellen.

 In der Vergangenheit war bereits häufiger um dieses Grundstück, das schon für einen Sonderpostenmarkt im Gespräch war, bestritten worden. Der Bau- und Planungsausschuss hatte sich gegen den Markt ausgesprochen, besonders die Höppenfeld-Siedler hatten auf Erhalt der Grünfläche gedrängt.kk

 Die Vermarktung von Wohnungen in geplanten Mehrfamilienhäusern auf dem ehemaligen Tankhof Harting hat bereits begonnen.kk

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