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Enten angeln und Kaninchen streicheln

Ein Fest für die Familie Enten angeln und Kaninchen streicheln

Die jüngsten Mitglieder des Bürgerbataillons sind am Donnerstag zu ihrem Vergnügen gekommen. Enorm war der Andrang insbesondere zu Beginn des großen Kinderfestes, das Bataillon und Stadtmarketing auf die Beine gestellt hatten.

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Bei der katholischen Kindertagesstätte St. Marien können die Kinder Enten angeln.

Quelle: JP

BÜCKEBURG. Vor allem Mädchen und Jungen im Kindergartenalter dürften an diesem Nachmittag ihr Eldorado auf dem Marktplatz gefunden haben. Fünf Kindergärten beteiligten sich an der Ausgestaltung, außerdem einige Gruppen und Vereine. Schon vor Beginn des Kinderfestes hatten sich die Bückeburger Kindergärten ordentlich ins Zeug gelegt, als die Vormittagsgruppen Bänder in den Schaumburger Farben Blau-Rot-Weiß bastelten und sich am Schmücken der Innenstadt mit Grün beteiligten.

Entenangeln, basteln und toben

Die Nachmittagsgruppen fanden sich dann in großer Zahl auf dem Marktplatz ein, um dort beispielsweise an der Station der katholischen Kindertagesstätte St. Marien Enten zu angeln, sich auf der Hüpfburg auszutoben oder am Stand des Museumsvereins aus Zeitungsblättern schmucke Kopfbedeckungen basteln zu lassen.

Rassekaninchenzuchtverein lässt Augen leuchten

Am Schminktisch der städtischen Kindertagesstätte war der Andrang insbesondere junger Damen auf der Suche nach einer möglichst phantasievollen „Kriegsbemalung“ so enorm, dass zeitweilig die Kolleginnen der Kita St. Marien mit aushalfen. Für besonders große und leuchtende Augen sorgten indes die flauschigen Vierbeiner im Gehege des Rassekaninchenzuchtvereins F56 Bückeburg: Drei erwachsene Langohren sowie eine Häsin mit zwei Jungtieren hatten die Züchter um Vereinschef Klaus Behrens mitgebracht, die damit zugleich für ihren Verein und für ihr Hobby die Werbetrommel rührten.

Eine Reihe verdienter und engagierter Mitglieder des Bürgerbataillons sind bei der Offiziersbestätigung zu Oberstabszugführern befördert worden: Armin Trems, Heinrich Rohde, Thorwald Hey, Ulrich Meier, Ralf Sassenberg, Hans Schlusche, Jörg Schröder, Rainer Hendrich, Jobst Steiner, Horst Winskowsky, Jens Everding, Horst Schwarze, Bernhard Uhlen, Heinrich Kramer und Mirko Fischer. Es handelt sich dabei um Kameraden, die sich mit ihrer Arbeit unverzichtbar für das Bürgerbataillon gemacht haben oder in den vergangenen Jahren dafür sorgten, dass Nachwuchs gefunden oder aber Feste organisiert wurden.rc

350 Birken schmücken die Stadt

Das Aufbaukommando unter der Leitung von Leutnant Herbert Janecke hat mit 30 Mann am Donnerstagmorgen dafür gesorgt, dass die Ex-Residenzstadt mit Birkengrün festlich geschmückt wird. Der Marktplatz, die Lange Straße und die Schulstraße wurden geschmückt. 350 Bäume waren morgens geliefert worden. Damit die Birken nicht so rasch welken, hat Rainer Hussong von Akzent Bauelemente Bückeburg 200 Eimer gespendet. Im Verlauf des morgens rückten mehrere Kindergärten an, die die Birken mit bunten Schleifen schmückten und so für weitere schöne Farbtupfer sorgten. jp

Kaffeetrinken mit buntem Programm

Heiter-Satirisches und ein Quäntchen Unheimlichkeit mit Frank Suchland, einen Strauß bunter Melodien mit dem Kinderchor der Märchensänger und ein von Albert Brüggemann zusammengestelltes Quiz hat das Bürgerkaffeetrinken des Bürgerschießens geboten.

Abwechslungsreiches Programm

Die im großen Saal des Rathauses vom Bataillon in Kooperation mit dem Stadtmarketing (BSM) auf die Beine gestellte Veranstaltung vermeide bewusst den Begriff „Senioren“, erläuterte Brüggemann. „Wir haben in Bückeburg ja keine richtigen Senioren, sondern kregle Menschen mit größerer Lebenserfahrung“, lautete seine Begründung. Die ebenfalls von Stadtmajor Martin Brandt und BSM-Vorstand Nils Vogt begrüßten Gäste erlebten ein abwechslungsreiches Programm. Suchland konzentrierte sich auf Wilhelm Busch und heimische Sagen. „Wenn du noch einen Onkel hast / und der hat gute Weine / dann sorge, dass er dich nicht hasst / sonst säuft er ihn alleine“, trug er aus dem Fundus des Wiedensahlers vor.

Die Nachwuchsabteilung der Märchensänger erfreute mit erfrischenden, eingängigen Melodien insbesondere die weiblichen Besucher. Im Quiz ging es, wie Brüggemann den Teilnehmern bedeutete, nicht um bloße Jahreszahlenabfrage, sondern um Dinge, die man in der Ex-Residenz im täglichen Leben sieht und erlebt. Unter anderem wurde danach gefragt, aus welchem Anlass die Bahnhofstraße gebaut wurde.  bus

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