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Bückeburg Stadt Erneut Spendenaktion gestartet
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Erneut Spendenaktion gestartet
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11:38 30.07.2016
Die blinde Katze Püppi lebt seit 15 Jahren bei Monika Hachmeister im Tierheim. Quelle: rc
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Bückeburg/Rinteln

Daher hat der Verein eine Spendensammelaktion initiiert. Auf der Internet- und Facebook-Seite des Tierheims ist die Verknüpfung zu einem PayPal hinterlegt, über das Tierfreunde spenden können. „Bei rund 60000 Einwohnern in Bückeburg, Rinteln, der Samtgemeinde Eilsen, dem Auetal, aber auch Porta Westfalica hoffen wir auf viele Spender“ wirbt Monika Hachmeister: „Wenn jeder nur einen Euro spenden würde“, so ihr Wunsch.

 Ausgaben von jährlich rund 200000 Euro für Personal, Futter, Tierarzt, Unterhalt des Gebäudes, Reparaturen oder Versicherungen stehen lediglich feste Einnahmen von 52000 Euro der Kommunen gegenüber, für die die Tierschützer die Unterbringung und Versorgung der Fundtiere übernehmen. Der Rest müsse über Spenden, die Vermittlung von Tieren, Mitgliedsbeiträgen des Tierschutzvereins Bückeburg-Rinteln und Umgebung, dem Trägerverein des Tierheims am Hasengarten, über Aktionen wie das Sommerfest oder aber testamentarische Zuwendungen aufgebracht werden.

 In den vergangenen Monaten habe das Tierheim weitere Sparanstrengungen umgesetzt. Drei Mitarbeiter mussten entlassen werden, die verbliebenen müssen jetzt mit der Unterstützung einiger Ehrenamtlicher die doppelte Arbeit leisten. Auch die Öffnungszeiten wurden eingeschränkt, Tierarztkosten durch die Einstellung einer Tierärztin erheblich reduziert. Jedoch fallen laut Hachmeister horrende Kosten für Medikamente an: „Für uns ist das Ende der Fahnenstange erreicht.“ Die Vermittlungsquote sei gut – 218 Katzen 2015.

 Die Ursache der fortlaufenden Finanzkrise sieht die Tierheimleiterin in der Haltung der Kommunen, mit denen das Tierheim Verträge über die Aufnahme von Fundtieren abgeschlossen hat. Zwar konnte inzwischen – bis auf Porta Westfalica – die 80-Cent-Erhöhung durchgesetzt werden, wodurch die Kommunen 80 Cent pro Einwohner pro Jahr als Zuschuss an das Tierheim zahlen. Porta beharre aber auf Einzelabrechnung pro Fundtier und nur für 14 Tage Unterbringung. Derzeit laufen Gespräche mit Porta. Sollte die zu keinem Ergebnis führen, werde das Tierheim den Aufnahmevertrag mit Porta kündigen, so Hachmeister. Aus ihrer Sicht müssten Kommunen auch für Tierheime Betriebskostenzuschüsse zahlen. „Für die Feuerwehren tun die Kommunen das ja auch. Wir stehen auch rund um die Uhr bereit, um Tieren zu helfen.“

 Nach wie vor gibt es mit den Kommunen regelmäßig Streit, über die Definition von Fundtieren und was die Kommunen dafür aufzubringen wollen. Kürzlich habe der Landkreis zwei Katzen in desolatem Zustand zuweisen lassen, die von der Tierärztin aufgepäppelt werden mussten. 690 Euro kostet das nach Darstellung Hachmeisters das Tierheim, 60 Euro erstattete der Landkreis. Für die Kastration streunender Katzen zahlen die Kommunen nichts, auch nicht für die Unterbringung von Tieren von Verstorbenen oder für Tiere, die im verwahrlosten Zustand von Tierschützern aufgegriffen und ins Tierheim gebracht werden. Abstriche an der Aufnahme dieser Tiere zu machen oder aber Tiere einzuschläfern, weil sie zu retten zu teuer ist, kommt für Hachmeister nicht in Frage: „Wir leben den Tierschutz, wenn nicht, dann haben wir hier nichts mehr zu suchen.“

  Im Internet: www.tierheimbueckeburg.de und www.facebook.com/tierheimbueckeburg.de.

rc

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