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Wieder ein Toter auf den Gleisen

Suizid im Bückeburger Bahnhof Wieder ein Toter auf den Gleisen

Zu zwei schwerwiegenden Zwischenfällen mit erheblichen Störungen im Bahnverkehr ist es am Sonnabend im Bückeburger Bahnhof gekommen. Dabei ist dort zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten auf den Schienen ein Mensch zu Tode gekommen.

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Für den 74-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät.

Quelle: pr.

Bückeburg. Wie die Polizei Bückeburg mitteilt, hatte sich kurz vor 17 Uhr ein 74-jähriger Mann in suizidaler Absicht vor einen aus Richtung Minden kommenden durchfahrenden Zug gelegt. Die vom Lokführer sofort eingeleitete Vollbremsung konnte den Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. Der Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod des Mannes feststellen. Zuletzt war am Bahnhof in Bückeburg am 2. März ein Mann vor einen mit hoher Geschwindigkeit durchfahrenden IC gesprungen.
Direkt nach dem Unglück wurde der gesamte Bahnhofsbereich von der Polizei abgesperrt. Der Zugverkehr in beiden Richtungen wurde eingestellt. Wie die Konzern-Pressestelle der Bahn in Berlin mitteilte, blieb die Bahnstrecke Hannover-Minden zwischen Bückeburg und Kirchhorsten bis um 20.38 Uhr voll gesperrt. Der Bahn-Fernverkehr wurde über Altenbeken umgeleitet. Es kam zu zahlreichen Verspätungen.
In dieser Zeit saßen nicht nur am Bückeburger Bahnhof Reisende vorübergehend fest. Auch am Bahnhof in Stadthagen strandeten aufgrund des Zwischenfalls unter anderem viele hundert Schalke-Fans, die nach dem Spiel gegen Hannover 96 auf dem Weg zurück ins Ruhrgebiet waren. Sie wurden wie andere Reisende auch nach Auskunft des Bahnsprechers mit Bussen nach Bückeburg zu Anschlusszügen in Richtung Westen gebracht.
Ein weiterer Bahn-Zwischenfall ereignete sich bereits am Sonnabend Mittag. Gegen 13 Uhr war ein Regionalexpress in Richtung Hannover im Bückeburger Bahnhof aufgrund eines Defekts an den Türen liegengeblieben. Nach Angaben der Polizei befanden sich auch in diesem Zug rund 2000 Schalke-Fans auf dem Weg zum Bundesligaspiel in Hannover. Als die Fans vom Bahnpersonal aufgefordert wurden, den Zug zu verlassen, kam es laut Polizeibericht „zu Unruhen“.
Etwa 1000 Fußballfans erreichten eine S-Bahn und befanden sich beim Eintreffen der Polizei bereits auf der Weiterfahrt. Die verbliebenen Fahrgäste mussten auf einen Ersatzzug warten. Dabei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern zweier unterschiedlicher Schalker Fan-Gruppen. Dabei versetzte ein Mann seinem Opfer mehrfach Fußtritte ins Gesicht und konnte anschließend unerkannt entkommen. jp/ssr

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