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Eröffnung nicht in Sicht

Kein Vorankommen bei Hospiz-Plänen für Bückeburg Eröffnung nicht in Sicht

Wann geht es los mit dem stationären Hospiz in Bückeburg? Eine konkrete Antwort auf die Frage konnte Edeltraut Müller, Vorsitzende des 2005 gegründeten Fördervereins „Via“ für Hospizeinrichtungen, bei der Jahresversammlung des gemeinnützigen Vereins nicht geben.

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Landkreis/Bückeburg. „Zum Hospiz selber wissen wir noch nicht, wie es sich entwickeln wird“, sagte Müller. Zwar sei man mit der Stiftung Krankenhaus Bethel im Gespräch, aber es hätten sich „Schwierigkeiten“ ergeben, deretwegen man eben noch nichts Genaueres zum Thema Hospiz sagen könne.

 Dabei deutete sie an, dass es bei diesen Schwierigkeiten um den erforderlichen Umbau des „Hauses Reiche“ – derzeit die Privatstation des Bückeburger Klinikums – geht, in dem das Hospiz eingerichtet werden soll.

 Man müsse da „einfach weiter im Gespräch bleiben“, resümierte Müller, und betonte: „Aber ich kann Ihnen versichern, wenn wir schon zehn Jahre durchgehalten haben, werden wir im nächsten Jahr auch eine Lösung finden.“ Sobald sich in dieser Angelegenheit etwas Neues ergebe, werde man die Mitglieder informieren.

 Fazit: „Wir finden das auch nicht gut, aber es ist eben so.“

 Auf Anfrage berichtete Müller später, die Stiftung Krankenhaus Bethel habe wegen der zum Teil schwierigen wirtschaftlichen Situation der Schaumburger Krankenhäuser gewisse finanzielle Einbußen.

 In dem geplanten Hospiz würden 95 Prozent der durch die Gäste anfallenden Kosten von den jeweiligen Krankenkassen finanziert, während fünf Prozent der Kosten durch Spenden aufgebracht werden müssten, so Müller. Getragen werden sollen die fünf Prozent von den beiden Hospiz-Fördervereinen „Via“ (Bückeburg) und „Lichtblick“ (Stadthagen), die hierfür entsprechende Geldspenden sammeln.

 Dabei wären bei acht bis zehn Gästen pro Jahr respektive bei einer 80-prozentigen Belegung des für Bückeburg vorgesehenen Hospizes jährlich insgesamt 120.000 bis 150.000 Euro an Spendengeldern aufzubringen. Die Gäste müssten indes nichts für ihren Aufenthalt in dem Hospiz bezahlen.

 Der bisherige Vorstand um Müller sowie der Beirat des Fördervereins mit Dieter Leimbach, Heike Sareyka, Gisela Vogt, Ulrike Eggers, Andreas Massow und Nils Vogt wurden einstimmig wiedergewählt. wk

 Edeltraut Müller und die Vorstände Reiner Wehrmann (hinten, von links), Gerald Siegmann und Hans-Dieter Liebelt leiten weiter den Förderverein.

wk

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