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Erst Öl, dann Rauch

Feuerwehr rückt aus Erst Öl, dann Rauch

In der Nacht zu Freitag haben die Bückeburger Feuerwehrleute zweimal ausrücken müssen. Zunächst wurde ausgelaufenes Öl aufgefangen, danach war Rauchentwicklung an einer Tankstelle an der Steinberger Straße gemeldet worden.

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40 Liter Ölbindemittel-Wassergemisch werden durch die Einsatzkräfte aus dem Graben abgeschöpft.

Quelle: pr.

Bückeburg. Den „Vatertag“ konnten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Wehren der Stadt Bückeburg im Kreise ihrer Familien und Freunde verbringen. Dazu gehörten auch die Freunde der Feuerwehr Sablé-sur-Sarthe aus Frankreich, die am Donnerstagmorgen in Bückeburg eingetroffen waren. Für die 25 Gäste und deren Gastfamilien standen eine Wanderung im Harrl sowie ein Grillabend auf dem Programm.

Zweistündiger Einsatz

In der Nacht auf Freitag wurde die Ruhe für die Feuerwehrleute jedoch zweimal unterbrochen. Kurz nach 1 Uhr mussten acht Einsatzkräfte der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg-Stadt mit drei Fahrzeugen an die Kornmarsch ausrücken. Nach einem Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr von der Polizei gerufen, da aus dem Unfallfahrzeug Betriebsstoffe ausgetreten und in einen Graben gelaufen waren. Mit einem speziellen schwimmfähigen Ölbindemittel wurde der Ölfilm abgebunden und mit Schöpfkellen aufgenommen.

Ungefähr 40 Liter des Gemischs aus Ölbindemittel und Wasser wurden während des zweistündigen Einsatzes beseitigt. Vorsorglich wurde auch ein Ölschlängel gesetzt. „Hierbei handelt es sich um eine Schwimmbarriere, die das Öl aufhält und aufsaugt“, erklärt Einsatzleiter Christian Rust. Mit der umfangreichen Beladung des Rüstwagens wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Kurz nach 3 Uhr konnten die Einsatzkräfte nach Reinigung der Ausrüstung wieder in die heimischen Betten zurückkehren. Doch die Ruhe währte nicht lange.

Vollalarmum 5.21 Uhr

Um 5.21 Uhr ertönten erneut die digitalen Alarmempfänger. Diesmal erfolgte unter dem Stichwort „Rauchentwicklung“ ein Vollalarm für die Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt. Ein kompletter Löschzug mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften machte sich auf den Weg in die Steinberger Straße. Dort wurde starke Rauchentwicklung im Bereich der Tankstelle sichtbar. Schnell konnte jedoch Entwarnung gegeben werden: Der Rauch stammte von einer versehentlich ausgelösten Sicherheitseinrichtung einer Einbruchmeldeanlage.

Gegen 6 Uhr war der zweite Einsatz dieser Nacht beendet. Die Bückeburger Feuerwehrleute konnten nun direkt vom Feuerwehrhaus Frühstücksbrötchen für die französischen Gäste vom Bäcker holen, um sich für den zweiten Tag des Besuches zu stärken.

Bereits am Mittwoch war die Feuerwehr wegen angeblichen Gasgeruchs zu einem Wohnhaus am Knatenser Weg gerufen worden. Mit einem Mehrgasmessgerät wurden der Keller sowie das Erdgeschoss kontrolliert. Es wurde kein Gas festgestellt. r

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