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Erster Spatenstich für Trendprojekt

Bückeburg Erster Spatenstich für Trendprojekt

Wohnen und Bauen in und am Rande der Innenstadt – dieses Lebensmodell wird in Bückeburg immer beliebter. Nicht zuletzt der große Erfolg des Wohngebiets Falkingsviertel belegt den Trend: Kurze Wege zur Schule, zum Kindergarten und zum Einkaufen sind gefragt.

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Architekt, Bauherr, Grundstücksbesitzer und Vertreter der Volksbank in Schaumburg setzen den ersten Spatenstich.

Quelle: mig

Bückeburg. Auch junge Familien zieht es heute mehr als vor zehn Jahren aufs Land. Immer neue Wohnhäuser entstehen in der Kernstadt, einige sind im Bau, andere geplant. An einem Projekt wurde jetzt der erste Spatenstich gefeiert.

 „Innenstadtnahes Wohnen“ heißt das Konzept, nach dem auf dem Grundstück Fürst-Ernst-Straße 1 ein modernes und energieeffizientes Gebäude entsteht. Zehn hochwertige Eigentumswohnungen sollen bis Juli 2015 fertig sein, der Prospekt schwärmt von „fußläufiger Entfernung“ zum Stadtzentrum und von „barrierefreiem Wohnen“. Zum ersten Spatenstich trafen sich jetzt Bauherr, Investoren und Architekt.

 Das Grundstück an der Fürst-Ernst-Straße gehört zu den „Filetstücken“. Innenstadt, Stadtkirche, Geschäfte, all das ist in wenigen Minuten zu erreichen, was vor allem auch für ältere Mitbürger interessant sein dürfte. Bauunternehmer Stephan Gräper (Gräper Bau) sieht das ähnlich. Die zentrale Lage werde von vielen Kunden gewünscht, weitere Trendthemen seien „barrierefreies Wohnen“ und „große Wohnungen“. Groß müssen die Wohnungen vor allem deshalb sein, weil auch ältere Kunden Raum gewöhnt seien. „Hier im ländlichen Raum haben viele Kunden ein Haus besessen“, hat Gräper beobachtet. Darüber hinaus habe innenstadtnahes Wohnen Vorteile für die Natur. Statt Grünflächen zu versiegeln, würden bereits bestehende Flächen aufgewertet.

 An der Fürst-Ernst-Straße wird diese Vision von Heino Heine (Architekt), Michael Müller (Bauherr/Investor) und der Volksbank Immobilien Service GmbH, Gesellschaft der Volksbank Hameln-Stadthagen eG (Vermarktung), umgesetzt. Zehn Wohnungen sollen hier bis Juli 2015 entstehen, alle zwischen 88 und 120 Quadratmetern groß, alle mit Fußbodenheizung, bodentiefen Fenstern und elektrischen Rollläden.

 Jede Wohnung verfügt über Balkon/Terrasse und einen Kellerraum, das Gebäude ist barrierefrei und mit einem Fahrstuhl sowie Gegensprech- und Videoanlagen ausgerüstet. Darüber hinaus verfügt das Haus über eine umweltfreundliche Holzpelletheizung mit Warmwasserspeicher, die Bauweise erfüllt den KFW-70-Standard. Ebenfalls ein Pluspunkt: die Tiefgarage, die zwölf Stellplätze beherbergt.

 „Ich denke, dass hier sehr schöne Wohnungen entstehen werden“, sagt Raimund Leonhard, dessen Frau das beliebte, inzwischen abgerissene „Gästehaus Monika“ geführt hat. Auch das neue Gebäude, so Architekt Heine, werde sich harmonisch in das Stadtbild einfügen.mig

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