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Erstes Gespräch gescheitert

Forum der Bückeburger Sportvereine Erstes Gespräch gescheitert

Die Verwaltung hat ein erstes Gespräch mit dem Forum der Bückeburger Sportvereine in Sachen Einführung von Hallennutzungsgebühren geführt.

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Quelle: pr.

Bückeburg. Ziel des Gesprächs sollte es sein, zu einer freiwilligen Vereinbarung zur Übernahme von Leistungen, die bisher die Stadt übernimmt, durch die Vereine zu kommen. Es sei jedoch keine Einigung erzielt worden, teilte Fachgebietsleiter Christian Schütte während der jüngsten Sitzung des Sport- und Partnerschaftsausschusses mit.

Nun sei die Kämmerei dabei, eine entsprechende Gebührenordnung zu entwerfen und auf den Weg zu bringen, sagte Schütte weiter. Frühestens im Sommer könnten der Politik belastbare Zahlen vorgelegt werden. Diese Daten würden rechtzeitig vorgelegt, versicherte er und reagierte damit auf Beschwerden von Ausschussmitgliedern, dass sie über das geführte Gespräch nicht informiert worden seien.

Der Rat hatte im Zuge der Haushaltsberatungen und dem immer enger werdenden Finanzkorsett Ende 2015 beschlossen, dass die Sportvereine noch in diesem Jahr an den Hallennutzungsgebühren beteiligt werden, die bisher komplett von der Stadt getragen werden. Außerdem sollen die Sportvereine an den Unterhaltungskosten der Sportvereine beteiligt werden.

Um vor der Einführung dieser Änderungen keinen Präzedenzfall zu schaffen, entschied der Ausschuss nicht über einen Antrag des Bückeburger Hockey-Clubs (BHC), der einen Zuschuss für die Reinigung des Kunstrasenfelds im Jahnstadion in Höhe von 2500 Euro beantragt hatte. Der Antrag wurde vielmehr zur weiteren Beratung in die Fraktionen verwiesen.

Vereine können Kosten kaum mehr aufbringen

Die Kosten für die Reinigung sind bisher je zur Hälfte vom BHC und dem VfL Bückeburg getragen worden, der den Kunstrasen ebenfalls für seine Trainingsstunden nutzt: zu viel Geld, das die Vereine kaum mehr aufbringen können. Die Bezuschussung der Reinigungskosten würde eine Ausweitung der städtischen Unterhaltungskosten bedeuten, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Diese schlägt vor, dem Antrag nicht zu entsprechen, zumal es sich um jährlich anfallende Kosten handelt, die eine dauerhafte Belastung des Haushalts darstellen.

Der Kunstrasenplatz vermoost regelmäßig, da im westlichen Bereich 17 stattliche Linden den Platz so verschatten, dass die Moosbildung nicht zu verhindern ist. „Der Platz ist rutschig, wie Schmitz Katze“, berichtete Ratsfrau Iris Gnieser (CDU), die selbst im BHC aktiv ist. Der Spielbetrieb sei gefährdet. Sämtliche Bemühungen des Bückeburger Hockey-Clubs, die 17 Bäume fällen zu lassen, seien seitens der Stadt abgelehnt worden. Lediglich auf den Nachbargrundstücken seien kürzlich einige Bäume zurückgeschnitten worden.

Könnten nicht noch mehr Bäume zumindest beschnitten werden, um den Lichteinfall zu verbessern?, fragte Gnieser. Das ist nach einem Ortstermin mit der Baumexpertin der Stadt aber nicht möglich, wie Verwaltungsmitarbeiterin Birgitt Pasch-Krüger im Ausschuss berichtete: „Mehr als zwei Bäume gehen nicht.“ Jetzt will der Ausschuss seine nächste Sitzung mit einem Ortstermin verbinden. rc

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