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Es gibt wieder mehr Konzerte

Neues Programm des Bückeburger Kulturvereins Es gibt wieder mehr Konzerte

Bereits kurz nach der Veröffentlichung des Kulturverein-Programmheftes haben Ute Mai und Johanna Woydt Bemerkenswertes zu berichten gehabt.

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Ute Mai (rechts) und Johanna Woydt stellen das Programm des Bückeburger Kulturvereins vor.

Quelle: bus

Bückeburg. „Das Gastspiel des in Hannover beheimateten Figurentheaterspielers Gerhard Seiler ist schon ausverkauft“, gaben die stellvertretende Vorsitzende und die Geschäftsführerin der 1947 gegründeten Gemeinschaft während der Vorstellung des Programms 2015/2016 zu verstehen.

 Das in einer Auflage von 2500 Exemplaren erschienene Heft präsentiert in den Bereichen „Konzerte“ und „Theater“ zwei Veränderungen gegenüber der Vorsaison. Der nach dem in der Spielzeit 2012/2013 verbuchte Haushaltsdefizit reduzierten Konzertbereich erfährt eine Aufstockung der Gastspiel-Termine; das Theatersegment wird um die Abteilung „Literatur“ ergänzt.

 In dieser Abteilung beschäftigt sich der Kulturverein intensiv mit Hermann Hesse. Der Literaturnobelpreisträger steht am 9., 12. und 14. Februar im Mittelpunkt des Interesses. Am 9. Februar begibt sich ein von der Kulturwissenschaftlerin Christiane Seele geführtes Kunstgespräch auf Hesses Lebensspuren. Drei Tage darauf stellt Frank Suchland den auf vielen Feldern aktiven Künstler vor. Am 14. Februar widmet der „Lauschsalon“ aus Münster Hesse eine musikalisch-literarische Hommage.

 Im Konzertbereich beschert die Neuausrichtung dem Publikum ein Wiederhören mit dem Osnabrücker Sinfonie Orchester (Leitung: Andreas Hotz, Solist: Michal Majersky, Violine; 25. Oktober). Das Göttinger Symphonie Orchester ist für den 9. Januar und den 6. März gebucht. Im Januar tritt beim Neujahrskonzert Blaz Sparovec (Klarinette) als Solist auf; im März übernimmt Alexander Krichel (Klavier) den Solopart.

Das unter das von Johann Gottfried Herder im „Lied des Lebens“ formulierte Motto „Schneller Gang ist unser Leben. Lasst uns Rosen auf ihn streu’n!“ gestellte Programm nimmt seinen Auftakt am 3. Oktober mit einer vom Sinfonieorchester der Schaumburger Landschaft (Leitung: Siegfried Westphal, Solistin: Jana Telgenbüscher, Violoncello) bestrittenen Sonderveranstaltung.

 Die im Landesarchiv angesiedelte Kammermusikreihe eröffnet am 22. November das von Lukas Brandt (Oboe), Michal Majersky (Violine), Criselle Räpple (Violine), David Boyd (Viola) und Kathrin Bogensberger (Violoncello) gebildete Brandt Quintett. Den 7. Februar hat der Kulturverein für das Duo Hammer (Christian Hammer, Klavier; Gerit-Ada Hammer, Gesang) reserviert. Drei Wochen darauf stellt sich am 28. Februar das Trio Arpeggione (Carlos Johnson, Violine; Semjon Kalinowski, Viola; Andreas Schumann, Gitarre) vor.

 Der Joël-Le-Theule-Saal des Rathauses wurde außer für Hermann Hesse für die „Judenbank“ und den „Revisor“ freigehalten. Bei der am 13. Oktober vom Theater Poetenpack (Potsdam) gezeigten „Judenbank“ handelt es sich um ein von Reinhold Massag verfasstes Volksstück für einen Schauspieler, in dem Lars Wild acht unterschiedliche Personen verkörpert. Für den „Revisor“ zeichnet am 16. Januar die Schaumburger Bühne verantwortlich. Die aus der Feder von Nilolai Gogol stammende Komödie kommt unter der Regie von Jürgen Morche zur Aufführung, der auch einen Einführungsvortrag zum Stück und zur Inszenierung halten wird.

 Als weitere Sonderveranstaltung kündigten Woydt und Mai eine „Poesie am Nachmittag“ an, die am 15. November im Konzertsaal der Musikschule Schaumburger Märchensänger Sagen aus Schaumburg und Umgebung für Kinder und Erwachsene erklingen lässt. Suchland rezitiert, Stephan Winkelhake spielt Klavier.

Im Zentrum des in der ehemaligen Landfrauenschule beheimateten Formats „Poetische Momente“ steht in dieser Saison der Schriftsteller, Kabarettist und Maler Joachim Ringelnatz. „Auch hier beschreiten wir mit der Konzentration auf einen Protagonisten einen neuen Weg“, erläuterten Mai und Woydt. Dem insbesondere für humoristische Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannten Berliner begegnet zum Auftakt der Reihe am 22. Januar deren künstlerischer Leiter Frank Suchland.

 Am 18. Februar versucht der Lyriker, Liedermacher und Sänger Wolfgang Rieck, Ringelnatz auf die Schliche zu kommen. Am 11. März erwarten die Organisatoren den unter dem Künstlernamen „Nagelritz“ reisenden Kabarettisten und Sänger Dirk Langer. Auskünften der Kulturfachfrauen zufolge „ein schräger Vogel, alles andere als traditionell“. bus

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