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„Es macht einfach Spaß …“

Zeitaufwendiges Hobby „Es macht einfach Spaß …“

In der jetzt ausklingenden Serie der Feuerwehrjahresversammlungen stehen bei den Beförderungen mitunter Personen im Mittelpunkt, deren Engagement von Außenstehenden lediglich mit einem unverbindlichen Lächeln quittiert wird.

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Die Röcker Löschtiger während ihrer Gründung im November 2013.

Quelle: bus

Bückeburg. Speziell der Aufstieg zum Feuerwehrmann oder zur Feuerwehrfrau gilt manchen Zeitgenossen als nicht besonders anerkennenswerter Karriereschritt. Darüber hinaus schwingen in den Beurteilungen der Leistungen der Frauen und Männer, die sich um den Nachwuchs der Blauröcke kümmern, außerhalb der Kameradenkreise gerne an Sonntagsreden erinnernde Töne mit. Die SN haben haben sich mit Manuel Steckel unterhalten, der in Röcke die Betreuung der Kinderfeuerwehr Löschtiger verantwortet.

„Die Feuerwehr ist schon ein ziemlich zeitaufwendiges Hobby“, erklärt der 35-Jährige. Was bereits an der umfangreichen Schulung zu erkennen sei. „Von Ende April bis Anfang Juni“, erläutert der Fachangestellte für Bäderbetriebe – landläufig: Bademeister – habe seinerzeit sein Grundlehrgang gedauert. Damals standen an jedem Wochenende Ausbildungen auf dem Programm. Bis zu seiner Beförderung zum Hauptmann und der Ernennung zum Gerätewart kamen etliche Lehrgangsstunden hinzu.

Aktuell schätzt Steckel, der vor knapp zehn Jahren als Quereinsteiger zu den Röcker Kameraden kam, seinen für die Feuerwehr investierten Zeitaufwand auf rund 20 Stunden pro Monat. So sei es etwa bei der Betreuung der Löschtiger nicht mit dem Aufschließen der Gerätehaustür getan. „Wenn man den Mädchen und Jungen etwas kindgerecht vermitteln möchte, müssen die Treffen gut vorbereitet sein“, führt der bei der Bückeburger Bäder GmbH Beschäftigte aus.

Für die Löschtiger war 2014 ein recht ereignisreiches Jahr. Der jüngste Nachwuchs absolvierte insgesamt 19 Dienstnachmittage und fünf Sonderdienste. Höhepunkt war ein Ausflug zur Flugplatzfeuerwehr in Achum, wo Mitfahrgelegenheiten auf dem großen Flugfeldlöschfahrzeug den Besuchern eindrucksvolle Erlebnisse bescherten. Zudem wusste die mit viel Ehrgeiz, Motivation und Geschicklichkeit ausgestattete Truppe bei mehreren Orientierungsmärschen zu überzeugen.

In Lauenau und Rusbend stand sie ganz oben auf dem Podium. Schön für Steckel und das Betreuerteam: Die Mitgliederzahl der Kinderfeuerwehr stieg im vergangenen Jahr von 18 auf 22.

Da nimmt es nicht wunder, dass dem verheirateten Vater zweier Kinder das gesamte Feuerwehrengagement Freude bereitet. „Es macht einfach Spaß, wenn man sich mit etwas identifizieren, wenn man etwas bewegen und wenn man helfen kann.“ Komme hinzu, dass sein Arbeitgeber großes Verständnis für seinen ehrenamtlichen Einsatz aufbringe.

„Die Bäder GmbH steht voll hinter mir.“ Auch auf die Gesamtsituation in Bückeburg bezogen könne er sich „eigentlich nicht beschweren“, legt Steckel dar, der für die Löschtiger ein besonderes Lob parat hat: „Mit denen bin ich restlos zufrieden.“ bus

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