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Etappenziel erreicht

Gebühren erhöht Etappenziel erreicht

Der Rat hat sich einstimmig für die Erhöhung der Kindergartengebühren zum 1. Januar 2017 ausgesprochen. Größere Diskussionen gab es nicht.

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Quelle: pr.

Bückeburg. Die Ratsfrau Heike Donath (CDU) merkte an, dass bei künftigen Diskussionen über die Erhöhung der Gebühren nicht mehr der Grund erwähnt werden soll, dass dies auf die gestiegenen Löhne der Erzieherinnen zurückzuführen sei: „Damit stärken wir ihnen nicht den Rücken.“ Es sei über Jahre versäumt worden, die Gebühren zu erhöhen. Was den Ratsvorsitzenden Reinhard Luhmann (SPD zu der Bemerkung veranlasste, dass Lohnkosten schon ein Bestand der Gebühren sind. Wie Bürgermeister Reiner Brombach ausführte, sei es politischer Wille aller im Rat vertretenen Parteien, dass mit Elternbeiträgen 20 Prozent der Gesamtkosten finanziert werden sollen. Mit der Erhöhung zum 1. Januar sei diese Zielsetzung nach mehreren Etappen erreicht. Künftig werde es Erhöhungen nur noch geben, wenn sich Kosten erhöhen.

Kosten pro Kindergartenplatz ermittelt

Grundlage der Berechnungen waren die Rechnungsergebnisse des Jahres 2015 der Kindertagesstätten der Stadt Bückeburg. Die Aufwendungen wurden durch die Betreuungsstunden in den Einrichtungen dividiert und somit die Kosten pro Kindergartenplatz ermittelt. In den jetzt vorliegenden Berechnungen sind weder mögliche Kostensteigerungen in 2017 noch die zu erwartenden Aufwendungen für die Neueinrichtung einer Krippe an der Hinüberstraße enthalten. Diese Finanzmittel würden erst in zukünftigen Gebührenberechnungen berücksichtigt.

Der Überblick über die neuen Gebühren: Die Kindergartengebühr halbtags viereinhalb Stunden steigt von 70 auf 80 Euro im Monat; Kindergarten über Mittag sechs Stunden von 160 auf 180 Euro; Kindergarten ganztags siebeneinhalb bis neun Stunden von 210 auf 240 Euro; Krippe über Mittag sechs Stunden von 205 auf 215 Euro; Krippe Ganztag neun Stunden von 275 auf 290 Euro. Das zweite Kind je Familie zahlt die Hälfte, das Dritte ist frei. Bei Sonderöffnungszeiten sind die Eltern mit sieben Euro je halbe Stunde dabei. rc

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