Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Ex-Liebhaber wehrt sich

"Ketchup-Mord" Ex-Liebhaber wehrt sich

Als „Ketchup-Mord“ hat ein fingiertes Mordfoto bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Ein Ehepaar aus Bückeburg hatte ein Foto gestellt, auf dem die Frau mit einer großen Blutlache um den Kopf zu sehen war, die sich später als Ketchup herausstellte.

Voriger Artikel
Eine Menge neue Facetten
Nächster Artikel
„Känguruh-Wettbewerb“ am Adolfinum
Quelle: Symbolfoto

Bückeburg. Bückeburg. Dieses Foto hatten sie an den Ex-Liebhaber der Frau geschickt, um diesen davon abzuhalten, weiter schlüpfrige Mails und Fotos an das mittlerweile versöhnte Ehepaar zu schicken, wie dieses gegenüber der Polizei Bückeburg angegeben hatte und was diese in einer Pressemitteilung so weitergegeben hatte.

Eine Angabe, die den Ex-Liebhaber auf die Palme treibt. Er wehrt sich gegen die Vorwürfe seiner ehemaligen Geliebten. Mithilfe eines Gerichts und einer einstweiligen Verfügung will er nun erwirken, dass die Frau nicht weiter behauptet, er habe intime Bilder während der Liebschaft mit ihr geschossen und dann per Mail an den gehörnten Ehemann gesendet. Der Berufsfotograf aus Bonn legt Wert auf die Feststellung, dass er niemals Fotos seiner Affäre angefertigt habe – erst recht keine intimen.

„Das hätte ich nie gemacht, weil meine Frau alle meine Fotos sichtet und sortiert“, sagte er gegenüber dieser Zeitung. Ihm missfalle, dass er in der Mitteilung der Polizei zu dem falschen Mord als eine Art Stalker dargestellt werde, wie er auch gegenüber anderen Zeitungen klarstellte. Die Bilder habe er nie gemacht und daher auch nicht versenden können. Auch ansonsten gebe es einige Ungereimtheiten bei den Äußerungen seiner ehemaligen Geliebten.

Wie berichtet war dem Ex-Liebhaber eine Mail mit dem Ketchup-Mordfoto zugeschickt worden. Der Bonner hatte daraufhin die Polizei alarmiert, die vergeblich ausrückte, um den vermeintlichen Mord aufzuklären. Mittlerweile hat die Polizei die Ermittlungsakten an die Staatsanwaltschaft Bückeburg weitergeleitet, die strafrechtliche Konsequenzen für das Ehepaar wegen Vortäuschung einer Straftat zu prüfen hat. rc

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg