Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
FDP bildet Gruppe mit BfB und WIR

Bückeburger Rat formiert sich FDP bildet Gruppe mit BfB und WIR

Die Überraschung ist perfekt: Im neuen Stadtrat wird es eine Zusammenarbeit von BfB, WIR und – als neuem Dritten im Bunde – der FDP geben.

Voriger Artikel
IMAS-Abschlusskonzert begeistert Auditorium
Nächster Artikel
21 Monate Freiheitsstrafe

Bückeburg. Die fünf Ratsherren werden eine Gruppe bilden, um so ihr politisches Gewicht besser ausspielen zu können. Raimund Leonhard und Achim Kinnewig (beide BfB), Andreas Paul Schöniger und Oliver Salomon (beide WIR) sowie Hendrik Tesche (FDP) berichteten gestern im Redaktionsgespräch über den erfolgreichen Abschluss ihrer Verhandlungen.

Leonhard: „Wir wollen mehr Verantwortung als bisher übernehmen!“ Das wird der neuen Gruppe nach eigener Einschätzung auch nicht schwer fallen, zumal sowohl BfB auch WIR ihren Stimmenanteil deutlich erhöhen konnten und nun mit jeweils zwei statt mit einem Abgeordneten vertreten sind. Man bringe nun nicht nur mehr Stimmen, sondern auch mehr Fachkompetenz ein.

Besonders umworben war in den vergangenen Wochen Hendrik Tesche. Er entschied sich letztlich für die neue Gruppe und dagegen, das Bündnis der FDP mit der SPD fortzusetzen. Tesche sieht gute Chancen, seine politischen Vorstellungen besonders im Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt in der neuen Gruppe besser umzusetzen und dort unabhängiger agieren zu können. Die Weiterentwicklung der Fußgängerzone, Gewerbeansiedlung aber auch die Schaffung moderne digitaler Strukturen sollen Arbeitsschwerpunkte werden. Das reicht nach Worten von Leonhard und Tesche von der Einführung von freiem W-LAN in der Innenstadt als Basis (und auch im Interesse der Kaufleute), über die Schaffung einer attraktiven Bückeburg-App bis zur lebendigen Vernetzung aller Interessengruppen. Tesche ist sich sicher, dass möglichst viele Beteiligte begeistert und mit ins Boot geholt werden müssen, um die Stadt (auch wirtschaftlicher) attraktiver zu machen. Zur Stadt gehören für das neue Bündnis ausdrücklich auch die Ortsteile, die besser eingebunden werden sollen.

Natürlich haben sich die fünf Ratsherren bereits Gedanken über ihr Abstimmungsverhalten im Rat gemacht: Sie wollen themen- und und sachorientiert abstimmen, einen Gruppenzwang soll es nicht geben. „Auch das unterscheidet uns von den Großen“, sagt Schöniger.

 

Leonhard sieht das Bündnis auch mit Sicht auf die nächsten Bürgermeisterwahlen gut aufgestellt: Geht man von einer Fortsetzung der Zusammenarbeit von SPD und Grünen im Rat aus (und danach sieht es derzeit aus), gibt es rein rechnerisch ein Patt. SPD und Grüne haben 16 Stimmen, CDU und BfB/ WIR/FDP auch. Den Ausschlag gäbe jetzt im Zweifelsfall die Stimme von Bürgermeister Reiner Brombach (SPD). Der war 2013 mit knapper Mehrheit für acht Jahre gewählt worden.

kk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg