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Falsche Interpol-Ermittler

Betrug am Telefon Falsche Interpol-Ermittler

Eine falsche Beamtin der kriminalpolizeilichen Institution Interpol hat versucht,  eine Bückeburger Rentnerin per Telefonat zu betrügen. Die Seniorin sollte 3000 Euro in die Türkei überweisen, weil dort Geld aus einem Betrugsverfahren sichergestellt worden sei, das nun der Bückeburgerin zurückerstattet werden könne.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

Bückeburg.. Besonders makaber ist, dass die Rentnerin vergangenes Jahr bei einem Gewinnspiel tatsächlich betrogen wurde – und einen hohen Geldbetrag in die Türkei überwiesen hatte.

Zwischenzeitlich wurden die damalig geführten Ermittlungen in einem Großverfahren mit weiteren Geschädigten an die türkischen Ermittlungsbehörden abgegeben. In Deutschland wurde daraufhin ein Angeklagter nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Würzburg und der dortigen Kriminalpolizei zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe verurteilt.

Die falsche und Hochdeutsch sprechende vermeintliche Interpol-Mitarbeiterin mit dem fingierten Namen Weiß nahm mehrmals mit der Rentnerin telefonischen Kontakt auf und übermittelte der Seniorin Bankdaten für eine Überweisung in die Türkei, die mit den dortigen Sicherheitsbehörden angeblich abgestimmt worden war.

„Die persönlichen Daten der bereits betrogenen Rentnerin sind nochmals von den Betrügern verwendet worden, die wahrscheinlich aus der Türkei weiterhin betrügerisch operieren“, so der Pressesprecher der Polizei Bückeburg, Matthias Auer, der zudem erklärt, dass keine Polizeibehörde telefonisch um Überweisungen von Geldbeträgen bittet.

„Die Kriminellen nutzen bewusst die Gutgläubigkeit und Hilflosigkeit älterer Menschen aus, um sich rücksichtslos zu bereichern.“ Der Kriminalermittlungsdienst hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.  r

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