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Bückeburg Stadt Falsche Polizeibeamte rufen an
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Falsche Polizeibeamte rufen an
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14:51 24.04.2018
Bückeburg

Am Dienstag Vormittag gingen mehrere Anrufe von angeblichen Kripobeamten bei Bürgern in Bückeburg, Nienstädt und Ahnsen ein, die dadurch stark verunsichert und ängstlich wurden. Die Anrufer gaben sich als Beamte der Kriminalpolizei Bückeburg, Stadthagen oder Hannover aus und nannten nur einmal einen Namen der "Matthias" lautete.

Bei allen Anrufen erklärten die Betrüger, dass es Festnahmen nach Einbrüchen in Hannover oder Bückeburg gegeben hätte und die Angerufenen mit Namen und Adresse auf Listen von Einbrecherbanden gestanden haben und als mögliches Einbruchsopfer in Betracht kommen würden.

Danach wurde versucht die Bürger über ihre Wohn- u. Lebensgewohnheiten auszufragen, ob sie alleinstehend sind oder noch andere Personen im Haus wohnen.

"Ganz unverhohlen fragte man auch, wie die finanziellen Verhältnisse sind, befindet sich ein Tresor im Haus oder besitzt man Sparbücher, Festgeld oder ist Bargeld zu Hause", so der Sprecher der Polizei Bückeburg, Matthias Auer.

In den bekanntgewordenen Fällen haben sich die Bürger gar nicht oder nur bedingt auf die Fragen eingelassen und informierten die richtige Polizei.

Mögliche Folgen solcher Anrufe können sein: Der Unbekannte bzw. falsche Polizeibeamte fordert die Opfer dann auf, sämtliche Wertsachen sicher in dem Safe oder anderen Ablageort zu deponieren. Einem zweiten Anruf zufolge sollte das gefährdete Gut an der Haustür einem Polizeibeamten übergeben werden.

Die Angerufenen sind verunsichert, weil im Telefondisplay in etlichen Fällen die Rufnummernkennung 110 oder sogar die Amtsnummer der örtlichen Polizei gezeigt wird. Dabei handelt es sich um eine technische Manipulation der Täter. Die Anrufer geben sich dabei sowohl als Angehörige von lokalen Dienststellen oder sogar als Angehörige des BKA oder LKA pp. aus. In manchen Fällen wurden dabei sogar existente Namen angegeben. Die Polizei warnt daher erneut: Polizeibeamte fordern die Bürger nicht auf, Gelder oder sonstige Vermögenswerte auszuhändigen, um diese dann in Empfang zu nehmen und "in Sicherheit" zu bringen! Lassen Sie sich nicht einschüchtern und informieren Sie unter den Ihnen bekannten "echten Rufnummern" die lokale Polizeidienststelle von derartigen Anrufen.