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Fangen spielen mit Gevatter Tod

Bückeburg Fangen spielen mit Gevatter Tod

Wenn Gevatter Tod und Teufelchen gemeinsam auf Kinderjagd gehen, wenn es im Dr.-Faust-Hallenbad spukt und trotzdem niemand die Polizei ruft, dann findet dort die beliebte Halloweenparty der Bückeburger Bäder GmbH statt.

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Beim Halloweenfest verwandelte sich das Dr.-Faust-Hallenbad erneut in eine unheimliche Gespenstergruft.

Quelle: mig

Bückeburg. Das Hallenbad ist an diesem Abend nebelverhangen. Eine dunstige Wärme schlägt dem Besucher ins Gesicht, es ist glitschig, überall hängen Spinnweben. Kaum hat man sich akklimatisiert, beginnt der Schrecken von Neuem. Ein Monster mit halbem Gesicht wankt heran, streckt seine Hände aus – und entpuppt sich als Prokurist der Bäder GmbH.

 Erik Rechenberg hat – wie die anderen Mitarbeiter auch – eine Maske aufgesetzt und freut sich jetzt über die gelungene Kostümierung. „Wir sind alle froh, dass die Party so gut gelungen ist“, sagt er und zeigt auf das fröhliche Treiben im Wasser. „Alle haben viel Spaß, die Stimmung ist sehr sehr gut.“ Zufrieden ist der Prokurist auch mit der Besucherzahl. „Es sind noch mehr hier als im Vorjahr. Darüber freuen wir uns ganz besonders.“

 Tatsächlich ist es knackevoll im Hallenbad, die Stimmung ist gut, wozu auch die Musik von Jürgen Apking am DJ-Pult beiträgt. Daneben werden immer wieder kleine Geräusche eingestreut, ein schauriges Windgeheul etwa oder lautes Pfeifen. Ein Kreischen ertönt und das Wasser auf der Rutsche färbt sich blutrot. Die Kinder sind begeistert und spritzen sich gegenseitig nass. Wirklich schrecken lassen sie sich von den Gruseleffekten dennoch nicht. Sie planschen, rutschen und spielen fangen mit Gevatter Tod. Der ist davon wenig begeistert. „Wenn ich Euch kriege“, murmelt das Gespenst. Die kleine Jessica braucht jetzt erst einmal eine Stärkung. „Am liebsten mag ich die Hexenfinger (Pommes) und Rattenschwänze (Würstchen)“, sagt sie.

 Und was gefällt ihr heute Abend am besten? „Das rote Wasser und das tolle Licht.“ Angst habe sie bisher aber nicht gehabt. „In Wirklichkeit,“ sagt sie bestimmt, „gibt es doch gar keine Monster.“

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