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Feste Wohnungen für 60 Flüchtlinge

Herderschule Bückeburg Feste Wohnungen für 60 Flüchtlinge

In Bückeburg leben aktuell 523 Flüchtlinge. Knapp 400 von ihnen sind in 57 Wohnungen untergebracht, 125 in der ehemaligen Herderschule. Dort steht eine Änderung des Konzeptes bevor: Für 60 Personen werden derzeit im Mitteltrakt feste Wohnräume geschaffen.

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60 Flüchtlinge bekommen im Mitteltrakt der Herderschule feste Wohnräume. Symbolbild dpa

Bückeburg. Auch Kochmöglichkeiten wird es dort geben. Der rechte Trakt wird vom Landkreis weiter als Notunterkunft genutzt, um einen „Puffer“ zu haben, wenn nicht genügend dezentraler Wohnraum zur Verfügung steht. Über diese Situation informierten Fachbereichsleiter Christian Schütte von der Verwaltung und Stephan Hartmann und Michael Hendel von der Arbeiterwohlfahrt die Mitglieder des Ratsausschusses für Jugend und Familie.

 Hendel, einer der Flüchtlingssozialarbeiter für Bückeburg, ging noch weiter ins Detail. Er berichtete von 140 Kindern, die mit ihren Familien nach Bückeburg gekommen seien. 43 von ihnen seien im Kindergartenalter, etwa zehn bis 15 Frauen seien schwanger. Allein diese Zahlen untermauerten die Darstellungen Schüttes, dass in der Stadt dringend neue Kindergartenplätze geschaffen werden müssen.

 42 Prozent der Flüchtlinge kommen laut Hendel nach deren eigenen Angaben aus Syrien, 25 Prozent aus Afghanistan, 15 Prozent aus dem Irak, zehn Prozent vom Balkan, der Rest teile sich auf unterschiedliche Herkunftsländer auf.

 Schütte verwies darauf, dass der Wohnungsmarkt nach wie vor sehr angespannt sei. 33 Immobilien seien bisher in Bückeburg für die Unterbringung von Schutzsuchenden zur Verfügung gestellt worden. Im Kreisvergleich stehe die Stadt sehr gut da: Bückeburgs Flüchtlingsquote betrage derzeit 2,7 Prozent der Bevölkerung. Als Zielvorgabe hatte der Landkreis für Ende Juni eine Quote von 1,5 Prozent für die Kommunen angesetzt. kk

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