Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Feuerwehr rückt wegen umgestürzter Bäume aus

Kein laues Lüftchen Feuerwehr rückt wegen umgestürzter Bäume aus

Bei den Familien von einem Dutzend Bückeburger Feuerwehrleuten ist am Sonntag die Küche kalt geblieben. Um 11.41 Uhr lösten die Digitalen Meldeempfänger der Einsatzkräfte aus, teilte Steffen Titze, Stadtpressewart der Feuerwehr Bückeburg, mit. „Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte wurden an die Wilhelm-Külz Straße gerufen.“

Voriger Artikel
Bückeburger Kneipennacht begeistert
Nächster Artikel
Kulturgeschichte des Bückeburger Friedhofswesens

Mit zwei Motorkettensägen wird der Baum im Rehrfeldweg zersägt. Anschließend werden die Holzreste an die Seite geräumt, um die Fahrbahn wieder befahrbar zu machen.

Quelle: pr.

Bückeburg. Das Szenario schilderte Titze so: In einer zehn Meter hohen Birke hing seit Längerem eine lose Astgabel. Durch die Sturmböen am Sonntagmorgen drohte diese auf den Gehweg und die Straße zu fallen.

 Nachdem die Polizei von den Anwohnern informiert worden sei, hätten die Ordnungshüter die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt angefordert. „Mit der Drehleiter wurde die Baumkrone geborgen. Die Besatzung des Rüstwagens sicherte unterdessen den Bereich ab.“

 Als die Fahrzeuge gerade auf den Hof der Feuerwache an der Röntgenstraße gefahren seien, habe sich die Polizei erneut gemeldet, so Titze weiter. „Am Rehrfeldweg war ein Baum in Folge starker Windböen umgestürzt und blockierte die Fahrbahn.“

 Die Fahrzeuge der Feuerwehr fuhren die Einsatzstelle von zwei Seiten an, und sofort begannen die Einsatzkräfte, mit zwei Kettensägen den Baum zu zerkleinern. „Da die komplette Straße blockiert war, rückten noch in Bereitschaft stehende Reservekräfte mit einem Tanklöschfahrzeug aus, um bei der Beseitigung des Sturmschadens zu helfen“, erläuterte Titze. Durch den Baum sei auch eine Telefonleitung beschädigt worden, und der Einsatzleitdienst habe die Anwohner darüber informiert.

 Nach einer Dreiviertelstunde sei der Einsatz für die Feuerwehr beendet gewesen. Nach der Reinigung der Fahrzeuge traten die Feuerwehrleute gegen 13.45 Uhr – rund zwei Stunden nach der Alarmierung – wieder den Heimweg an.

 Nicht zum ersten Mal mussten die Bückeburger Feuerwehrleute in diesem Herbst wegen umgestürzter Bäume ausrücken, so Titze. „Bereits am 8. November mussten kreisweit die Feuerwehren wegen umgestürzter Bäume ausrücken. Auslöser waren an jenem Tag keine Windböen, sondern die Neuschneemengen, die in der Nacht kamen.“ Die noch stark belaubten Bäume hielten dem Gewicht nicht stand und stürzten zu Boden. In Bückeburg hatten die Feuerwehren Röcke und Meinsen-Warber-Achum zu insgesamt drei Einsätzen ausrücken müssen.

 „Nicht nur diese fünf Einsätze, sondern insbesondere die schwere Unwetternacht Ende Mai zeigten wieder einmal, wie wichtig eine umfangreiche Ausbildung für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ist“, so Titze abschließend.

r

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg