Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Feuerwehr und THW Hand in Hand

Kreisaussschuss Feuerwehr und THW Hand in Hand

Von einer prima funktionierenden Zusammenarbeit zwischen Technischem Hilfswerk (THW) und Feuerwehr hat Sven Thiele im Kreisausschuss für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz berichtet.

Voriger Artikel
Was wird aus der Jägerkaserne nach 2019?
Nächster Artikel
Jeder Witz ein Gedicht

Sven Thiele (rechts) erläutert Ausschussmitgliedern Details der Höhenrettung.

Quelle: bus

Bückeburg. Das im Haus der Feuerwehr Bückeburg-Stadt tagende Gremium erfuhr vom Leiter der Höhenrettungsgruppe Schaumburger Land unter anderem, dass in der im September 2014 in Dienst gestellten Gruppe Teams der Feuerwehren Bückeburg, Rinteln und Rodenberg sowie des THW-Ortsverbandes Rinteln Hand in Hand arbeiten.

Das Zusammenkommen sei wegen der unterschiedlichen Zuständigkeiten (das THW ist eine Organisation des Bundes) zwar nicht ganz einfach gewesen, legte der Berichterstatter dar, das Ergebnis rechtfertige die intensiven Bemühungen aber allemal. Die aus den Absturzsicherungsgruppen der Feuerwehren und der Höhenrettungsgruppe des Rintelner THW-Ortsverbandes stammenden Höhenretter kommen in erster Linie bei der Absturzsicherung sowie bei einfachen und speziellen Rettungen aus Höhen und Tiefen zum Einsatz.

„Die vier Gruppen sind organisatorisch selbstständig, sie üben aber zusammen und arbeiten Einsätze gemeinsam ab“, erläuterte Thiele. Alle 40 Mitglieder haben den Grundlehrgang „Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen“ (80 Stunden) und den Grundlehrgang „Absturzsicherung“ (24 Stunden) absolviert. Als mögliche Einsatzbeispiele führte der Gruppenleiter Rettungen aus Höhen und Tiefen an, bei denen keine Hubrettungsfahrzeuge aufgestellt werden können, und technische Hilfsleistungen in Situationen, in denen ein freies Hängen im Seil nicht ausgeschlossen oder erforderlich ist.

Hinzu kommen Unfälle in Hochseilgärten und bei Windenergieanlagen sowie Baumrettungen und Unterstützungen bei der Rettung schwergewichtiger Patienten mit Hubrettungsfahrzeug und Flaschenzugsystemen. Bei den adipösen Patienten reichten die Kapazitäten bis zu einem Gewicht von 400 Kilogramm, verdeutlichte Thiele.

Die Ausschussmitglieder erfuhren zudem, dass in der Gruppe große Kameradschaft und blindes Vertrauen herrschen. „Für viele von uns ist die Bewegung in großen Höhen oder Tiefen gewissermaßen auch ein Hobby“, führte der Berichterstatter aus. Daher seien anfangs etliche Ausrüstungsgegenstände privat oder über Sponsoren finanziert worden.

„Ich bin ganz begeistert“, lobte Friedrich Wilharm das Engagement der Höhenretter. Es sei zu begrüßen, dass bei der Zusammenarbeit kleinkariertes Friedhofsdenken außen vor geblieben sei, gab der Ausschusschef zu verstehen. Filme über Übungseinheiten auf der Schachtschleusen-Baustelle am Mindener Wasserstraßenkreuz und eine Präsentation der zur Verfügung stehenden Gerätschaften ergänzten Thieles Referat. bus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg