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Schützenverein investiert Fit für die Zukunft

Mit einer umfangreichen Investition in die Luftgewehranlagen auf dem Schießstand Harrl will der Schützenverein Bückeburg die Tür die in schießsportliche Zukunft aufstoßen.

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Regionsbeisitzer Christoph Korf ehrt den Vereinsvorsitzenden Rolf Netzer (r.) für 40 Jahre Mitgliedschaft.

Quelle: jp

Bückeburg. Noch 2015 sollen sämtliche zwölf Luftgewehrstände im Kellergeschoss des Schießstands mit vollelektronischen, computergesteuerten Schießanlagen der Marke Mayton ausgerüstet werden. Klassische Zielscheiben aus Pappkarton an Drähten werden dann der Vergangenheit angehören.

Die Auswertung der Schießergebnisse erfolgt vollautomatisch durch ein optisches Messverfahren, das dem Schützen zugleich wesentlich mehr Informationen über seine Zielgenauigkeit liefert als bisher. Die in Melle ansässige Firma Mayton gilt als Weltmarktführer und hat allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 15000 Schießbahnen, darunter auch zahlreiche Leistungs- und Wettkampfzentren, mit elektronischen Schießanlagen ausgestattet.

Ein wesentlich besseres Training und damit eine erhöhte Attraktivität für neue Luftgewehrschützen verspricht sich der Vorstand von dieser Modernisierung, wie der bei dem Treffen für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrte Vorsitzende Rolf Netzer ausführte. „Wenn dieser Einbau erfolgt ist, gehören wir zu den modernsten Schießständen im ganzen Landkreis.“

Das sah auch Sportleiter Georg Zwirkowski so: „Für Bückeburg ist das ein weiterer Baustein, den Schießsport noch attraktiver zu machen.“ Andere Schaumburger Vereine hätten bereits vorgelegt und sich mit der hochmodernen Schießsportelektronik aus Melle ausgerüstet. Netzer: „Es wird also Zeit, dass wir etwas tun.“

Stemmen kann der Schützenverein die fünfstellige Investition aufgrund seiner guten Kassenlage: So sorgsam haben die Grünröcke in den vergangenen Jahren gewirtschaftet, dass der größte Teil der Finanzierung aus Eigenmitteln erfolgen kann. Ein deutlich kleinerer Teil soll aus öffentlichen Zuschüssen, Sponsorengeldern und Spenden der Vereinsmitglieder zusammenfließen. Gerade Letztere seien bereits in einem überraschend hohen Maße eingegangen, so Netzer begeistert: „Dass zeigt, dass unsere Mitglieder zusammenhalten, wenn es darauf ankommt.“

Mittlerweile in den Griff bekommen hat der Schützenverein die Nässeprobleme im Keller des Schießstandes, nachdem Dachdecker im Sommer ein Zwischendach mit Regenablauf einzogen hatten. Auch dem Tunnel für die Großkaliber-Langwaffen sowie dem Boden eines der Pistolenstände stünde eine Sanierung bevor, so Netzer. Die Stadt habe grünes Licht gegeben. jp

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