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Flutlicht ja, Gewehr nein

Bückeburg / Sportausschuss Flutlicht ja, Gewehr nein

Der Ratsausschuss für Sport und Partnerschaft hat einstimmig für die Bezuschussung einer vom VfR Evesen geplanten Flutlichtanlage plädiert.

Bückeburg. Das seit mehreren Jahren in der Diskussion stehende und rund 50.000 Euro kostende Vorhaben soll mit einer Summe von 25.000 Euro unterstützt werden. Das Geld steht Ausführungen von Bürgermeister Reiner Brombach zufolge im jüngst von allen Fraktionen beschlossenen Nachtragsetat bereit.

 Für den VfR ist die Realisierung des Projektes zudem dadurch in greifbare Nähe gerückt, dass ein Sponsor sich zur Übernahme von weiteren 15.000 Euro bereit erklärt hat. Des Weiteren steht ein Zuschuss in Höhe von 20 Prozent seitens des Kreissportbundes in Aussicht.

 Brombach verteidigte im Verlauf der Sitzung die grundsätzliche Entscheidung für herkömmliche Technik. Eine im Vorfeld der Entscheidung erörterte Anschaffung von LED-Technik rechne sich in diesem Fall nicht. Deren Anschaffungskosten lägen laut Prospekt rund 30.000 Euro über dem auch in Evesen favorisierten Angebot. Die beim VfR zu erwartende Auslastung rechtfertigte nach derzeitigem Stand den Einsatz einer LED-Anlage nicht. „Diese Anschaffung wäre unwirtschaftlich“, betonte Brombach.

 Vorsitzender Wolfhard Müller bemängelte, vor der Entschlussfassung zu wenige Auskünfte erhalten zu haben. „Mich stört an der Geschichte etwas, nicht über ausreichend konkrete Informationen zu verfügen, um Vergleiche machen zu können.“ Infos über Energiekosten etwa oder über Masthöhen und die von den Masten zu tragenden Gewichte. „Das hätte ich gern gewusst, bevor ich hier die Hand hebe“, so Müller.

 Beinahe ebenso einmütig (drei Enthaltungen) wie die Entscheidung in der Causa Flutlichtanlage fiel der Entschluss der Ausschussmitglieder im Fall eines Antrages der Kyffhäuserkameradschaft Meinsen-Warber – allerdings in gegensätzlicher Richtung. Das Gesuch der Kameradschaft auf Bezuschussung eines Luftgewehrs wurde abgelehnt. „Nach Auskunft des Kreissportbundes Schaumburg ist die Kyffhäuserkameradschaft dort nicht Mitglied, sodass es sich nicht um einen Sportverein handelt“, hieß es in der Beschlussempfehlung. Die Verwaltung befürworte die Beibehaltung der bisherigen Förderpraxis, wonach bei der Sportförderung ausschließlich Sportvereine durch die Stadt unterstützt würden.

 „Ich wäre im Grunde genommen für einen Zuschuss, weil in der Gemeinschaft gute Arbeit geleistet wird“, merkte Brigitte Einfalt-Spieß an. „Schade, dass wir keine Möglichkeit haben.“ „Wir lehnen den Antrag nicht ab, weil wir keine Unterstützung wollen, sondern weil kein Geld da ist“, legte Müller dar. bus

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