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Förderverein verteilt Geschenke

Instrumente für Musik-AG Förderverein verteilt Geschenke

Für die Schüler des Gymnasiums Adolfinum in Bückeburg findet die „Bescherung“ traditionell schon lange vor Weihnachten statt. Pünktlich zu seiner Jahresversammlung verteilt der Förderverein „Geschenke“, diesmal unter anderem Instrumente für die Musik-AG und einen Basketballkorb.

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Sorgen für finanziellen Spielraum der Schule: Maxie Böllert-Staunau (3.v.li.) sowie der gesamte Vorstand des Fördervereins mit Schulleiter Michael Pavel (re.).

Quelle: mig

BÜCKEBURG. Der Förderverein des Gymnasiums Adolfinum habe eine wichtige Aufgabe, wie Schulleiter Michael Pavel betont. Manch eine Anschaffung könnte ohne ihn gar nicht getätigt werden, „denn wenn wir etwas aus unserem Haushalt bezahlen müssen, reduziert das unsere Möglichkeiten“, gab Pavel zu verstehen. Durch das zusätzliche Geld des Fördervereins habe die Schule mehr Spielraum. Auch für das kommende Jahr gibt es laut Pavel bereits etliche Anträge.

50 Duden für die Abiturprüfungen

Die Wunschliste reicht von drei Halbgeigen über Geräte für die bewegte Pause bis hin zu einem Ruderboot. Hinzu kommen etwa 50 Duden, damit alle Abi-Prüflinge die gleichen Voraussetzungen haben und ein Beamer. Insgesamt wäre das, wenn alle Posten abgesegnet werden, ein Finanzvolumen von etwa 5600 Euro, erläuterte Pavel. Etwaige Rabatte seien in der Rechnung noch nicht enthalten.

Der Förderverein nahm die Anträge entgegen und wird sie in den nächsten Tagen beraten. Nach Worten der Vorsitzenden Maxie Böllert-Staunau habe man in der Vergangenheit fast alles gefördert, was auf den Tisch gekommen ist. Dass der Förderverein durchaus spendabel ist, zeigt auch ein Blick aufs abgelaufene Geschäftsjahr: Hier sind unter anderem die Anschaffung eines Klaviers (mit rund 2572 Euro), die Abitur-Verabschiedung (586 Euro), die Musik-AG (1849 Euro), die Hausaufgabenhefte (840 Euro), digitale Taschenrechner (3000 Euro), die Einschulung (1326 Euro), die Einzelförderung von Schülern (235 Euro) und ein Basketballkorb (519 Euro) unterstützt worden. Weitere 1500 Euro wurden für die Dienste von Ingmar Everding gezahlt, der die Kinder nach mehreren Selbsttötungen intensiv betreut hat. Everding habe seine Sache „sehr gut gemacht“, waren sich alle einig.

Zwischen 40 und 50 Essen pro Tag

Nach der Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden – Hans-Günter von Tiesenhausen wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt – wurde über die vom Verein unterstützte Cafeteria und Mensa gesprochen. Eine Mitarbeiterin berichtete, dass es 2016 zwar „nichts zu meckern“ gegeben habe, viele Schüler gingen aber mittags woanders essen. Man habe immer zwischen 40 und 50 Essen pro Tag, „wir könnten aber deutlich mehr machen“, sagte die Mitarbeiterin. Böllert-Staunau führte die geringe Resonanz darauf zurück, dass es in Bückeburg nicht „wirklich üblich“ sei, in der Schule zu Mittag zu essen.

Schulleiter Pavel machte den Vorschlag, dass die Schüler Erfahrung mit dem Mensaessen sammeln sollten. „Es gab schon Lehrer, die hier im Klassenverband hergekommen sind, vielleicht sollte man das ausweiten.“ Auf diese Weise würden die Schüler sehen, „dass das Essen hier sehr gut ist.“ mig

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