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Folk-Power beim Spectaculum

Zweites Wochenende: Omnia und Fiddlers Green Folk-Power beim Spectaculum

Wenn das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS) am Sonnabend und Sonntag in seine zweite Runde geht, dann werden neben den an beiden Wochenenden auftretenden Headlinern Saltatio Mortis vor allem zwei Bands die meiste Aufmerksamkeit der Besucher auf sich ziehen: Omnia und Fiddlers Green.

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BÜCKEBURG. Omnia dürften die Herzen aller Pagan-Folk-Fans höher schlagen lassen. Schon lange zählt das seit 1996 bestehende Musiker-Kollektiv um den charismatischen Frontmann Steve van der Harten zum regelmäßigen musikalischen Aufgebot der mittelalterlichen Großveranstaltung. Doch erst in den vergangenen Jahren rückten die Niederländer mit ihrer Popularität in die europäische Spitze dieser Folk-Gattung, die Elemente mittelalterlich geprägter Rockmusik mit keltisch-mythischen Klängen kombiniert.

Eine Sensation stellt der erstmalige Auftritt von Fiddlers Green dar: Die 1990 gegründete Band aus dem fränkischen Erlangen hat sich schon seit Jahren zu einem der besten und gefragtesten Vertreter des Irish Folk entwickelt und tourt damit sogar höchst erfolgreich in dessen Heimat, auf den irischen Inseln.

Ein echter Geheimtipp waren im vergangenen Jahr noch Waldkauz aus Hildesheim, die sich mittlerweile zu einer echten Größe in der Mittelalterszene entwickelt haben. Altgediente MPS-Haudegen greifen in Gestalt der Schotten von Saor Patrol, der Mittelalter-Rocker Versengold und Cultus Ferox sowie der Piraten-Folk-Derwische Knasterbart mit ins Geschehen ein. Die Seeräuber um Frontmann Malte Hoyer alias „Hotze Knasterbart“ werden dabei am Sonnabendabend in einem rund zweistündigen Konzertmarathon auf der Folkbühne erstmals ihr neues Album „Superknasterbart“ live vorstellen. Als weitere musikalische Acts sind Cesair, Weltenkrieger, Drachenflug, Faey und Ganaim gesetzt. Das Ritterturnier bestreiten nach den Kaskadeuren an diesem Wochenende die Wenzel Ritterspiele aus Rabenau. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit einem der größten Publikumslieblinge des MPS, Gaukler Alf Neuber aus Salzkotten.

Aufgrund des Mammutaufgebots an Bands dürfte es vor den Bühnen noch weitaus drangvoller zugehen als am Auftaktwochenende. Aus diesem Grund werden diesmal nicht nur vor der Festivalbühne auf der Mausoleumswiese und der MPS-Bühne auf der Großwiese, sondern erstmals auch vor der etwas kleineren Folk-Bühne Absperrgitter, sogenannte „Crash Barriers“, installiert, um die Sicherheit der erwarteten mehreren Tausend Besucher zu gewährleisten. Außerdem kündigte Veranstalter Gisbert Hiller weitere Sitzmöglichkeiten durch zusätzliche Tische, Bänke und Strohballen sowie eine bessere Beschilderung von Gaukler- und Spielleute-Bühne an.

Das MPS findet am Sonnabend, 16. Juli, von 11 Uhr bis 0 Uhr mit großem Festivalprogramm statt, am Sonntag wird von 11 Uhr bis 19.30 Uhr Familienprogramm zu deutlich reduzierten Eintrittspreisen geboten. jp

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