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Folkers liest „Ein Grab auf Sylt“

Lesung Folkers liest „Ein Grab auf Sylt“

Mit erst zwei Jahren Zugehörigkeit zählt die ehemalige Mindenerin Renate Folkers zu den jüngsten Mitgliedern in der Autorenfamilie des Buchverlags CW Niemeyer.

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Renate Folkers liest aus ihrem Buch „Ein Grab auf Sylt“.

Bückeburg. Und doch hat die 66-Jährige, die seit diesem Jahr in Hannover lebt, mit „Ein Grab auf Sylt“ bereits ihren zweiten Kriminalroman vorgelegt. Und der spielt genau wie ihr vor zwei Jahren veröffentlichter Erstling „Der Tote hinter dem Knick“ vor rauer, windumtoster Nordseeküste. Genauer gesagt: auf der titelgebenden Nordseeinsel Sylt.

 Wie schon beim Debütroman hat Kommissar Nane Lüders von der Kriminalpolizei Husum in einem ebenso bizarren wie menschlich abgründigen Fall zu ermitteln. Und wie schon beim „Toten hinter dem Knick“ stellte Folkers das Buch während einer Autorenlesung in der Buchhandlung Scheck vor.

 Als Folkers vor rund sieben Jahren mit dem Schreiben von Kurzgeschichten begann, hätte sie sich im Leben nicht träumen lassen, einmal erfolgreiche Kriminalromane zu veröffentlichen. Erst der Kontakt mit ihrem jetzigen Verlag brachte sie vor zwei Jahren zum Erfinden mörderischer Begebenheiten mit viel Lokalkolorit, in diesem Fall dem Lokalkolorit ihrer nordfriesischen Heimat.

Dort, in ihrer Geburtsstadt Husum, war ihr erster Roman „Der Tote hinter dem Knick“ angesiedelt, in dem Folkers erstmals ihren Protagonisten Nane Lüders von der Kripo Husum auf Mörderjagd schickte. Und bei dem sie – wie sie heute freimütig bekennt – beim Schreiben bis kurz vor Schluss selbst nicht wusste, wem sie dem Mord letztlich anhängt: „Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.“

 Ihrem Faible für menschliche Verwerfungen und psychische Deformationen hat Folkers auch in ihrem zweiten Kriminalroman „Ein Grab auf Sylt“ freien Lauf gelassen. Mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung und dem Phänomen des Stalkings hat sich die Autorin diesmal zwei ganz besonders zerstörerischer menschlicher Verwerfungen angenommen.

Und nicht nur das: Auch Menschenhandel, Prostitution, Drogenhandel und der Missbrauch Minderjähriger sind weitere finstere Themen vor der Kulisse einer Landschaft, die man landläufig eher mit Urlaubsidylle in Verbindung bringen würde. Hauptkommissar Lüders bekommt es dabei nicht nur mit einer Toten am Rantumer Strand an der Westseite der Insel Sylt zu tun, sondern auch mit einem Tagebuch, das ihn in besonders tiefe menschliche Abgründe blicken lässt.

Renate Folkers‘ „Ein Grab auf Sylt“ ist erschienen bei CW Niemeyer Buchverlage GmbH, umfasst 352 Seiten und kostet 10,95 Euro. ISBN 978-3-8271-9516-6. jp

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