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Fraktionschef Axel Wohlgemuth will es wissen

Bückeburg / CDU Fraktionschef Axel Wohlgemuth will es wissen

Vorstand und Fraktion der Bückeburger CDU haben sich darauf verständigt, im nächsten Jahr mit Axel Wohlgemuth zur Bürgermeisterwahl anzutreten. Die Entscheidung sei bei einer gemeinsamen Sitzung einstimmig gefallen, erklärte Stadtverbandsvorsitzender Thorwald Hey während der Jahresabschlussveranstaltung von Vorstand und Fraktion in der Gaststätte Fenkner. „Ich freue mich auf die Herausforderung“, gab Wohlgemuth dem applaudierenden Auditorium zu verstehen.

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Axel Wohlgemuth (hinten von rechts) und Mike Schmidt würdigen die Verdienste von Friedrich Rösener (vorne, von rechts), Hildegard Bolanz, Bernhard Kretschmer und Ulrike Eggers.

Quelle: bus

Bückeburg (bus/rc). Im Mittelpunkt der Zusammenkunft hatten eigentlich Ehrungen langjähriger Parteimitglieder und ein gemeinsames Abendessen stehen sollen. Da aber auch der CDU-Landtagskandidat Mike Schmidt im Kreis der Besucher zu finden war, kam das Aufklingen einiger Wahlkampftöne nicht überraschend. Schmidt sprach vor allen Dingen die Themenfelder „Faurecia“ und „Bildung“ an. Mit Blick auf das Stadthäger Unternehmen kritisierte der Kandidat das Verhalten der politischen Gegenseite. „Das Thema hat im Wahlkampf nichts zu suchen.“ Es sei der Sache nicht zuträglich, „mit dem Oberbürgermeister von Hannover dorthin zu fahren, der absolut nichts für diese Menschen machen kann“.

 Er stehe in permanentem Kontakt mit dem EU-Abgeordneten Burkhard Balz und der Staatskanzlei. Dort werde sehr hart an der Sache gearbeitet. Schmidt: „Das ist etwas, was wesentlich sauberer ist, als ein Getöse zu machen und sich in dem Werk abfotografieren zu lassen.“ Beim Stichwort „Bildung“ hielt der Kandidat fest, dass die Entwicklung „weg von der Drei- und hin zur Zweigliedrigkeit – also Oberstufen und Gymnasien und nebenbei auch noch geduldete oder zulässige Integrierte Gesamtschulen“ der richtige sei. Insbesondere gelte: „Finger weg von den Gymnasien.“

 Im „regulären“ Teil des Abends würdigte Wohlgemuth die Verdienste von Heike Donath, Ruth Harmening und Melanie Thiem, die sich ständig auf freiwilliger Basis in der Fraktionsarbeit engagieren. Hey sprach den Jubilaren Lob und Dank aus. Einer Besonderheit der christdemokratischen Anerkennungskultur folgend, wurden nur Frauen und Männer mit 30-jähriger und geringerer Mitgliedschaft ausgezeichnet. Die höherjährigen Mitgliedschaften sind bereits beim Kreisparteitag geehrt worden.

 Auf Heys Liste standen: Reiner Brandt (30 Jahre); Friedrich Rösener und Helmut Schlehe (25 Jahre); Bernhard Kretschmer und Christian Niemann (20); Reiner Gruson (15); Ulrike Eggers und Frank Starnitzke (10); sowie Gudrun Wuttke, Katja Bolanz, Dietmar Eggers, Holger Schmidt, Ruthild Wehmeyer und Hildegard Bolanz (5 Jahre).

Bürgermeister will sich Anfang 2013 äußern

Die Amtsperiode des bisherigen Bürgermeisters Reiner Brombach läuft Ende 2013 aus. Aller Voraussicht nach wird die Bürgermeisterwahl daher gemeinsam mit der Bundestagswahl 2013 durchgeführt. Voraussichtlich also am 15. oder 22. September, die bisher von den Bundesländern favorisiert werden. Es sei denn, Bayern setzt sich mit seiner Einzelmeinung durch. Dann wird am 29. September gewählt.

Die Bückeburger CDU ist bisher die einzige Partei, die einen Kandidaten benannt hat. Brombach will sich Anfang des Jahres 2013 äußern, ob er noch einmal antritt. Vieles deutet darauf hin. Die FDP wird aller Voraussicht nach keinen eigenen Kandidaten benennen. Bündnis 90/Die Grünen haben sich für Anfang 2013 vorgenommen, in die Beratungen über das Thema einzusteigen.

Seit 2006 ist der Fraktionschef im Rat

Bereits während der Ehrungen am Montagabend hatte Axel Wohlgemuth alle weiterführenden Fragen rund um seine Bürgermeisterkandidatur abgelehnt und auf ein offizielles Pressegespräch verwiesen, dass er noch führen wolle. Auch gestern Morgen blieb er dabei. Er wolle das ganz in Ruhe machen.

Axel Wohlgemuth ist seit neun Jahren CDU-Mitglied und sitzt seit 2006 im Rat der Stadt. Der Fraktionschef wohnt im Ortsteil Cammer, ist verheiratet und hat in einer Patchwork-Familie zwei Kinder: einen 15-jährigen Sohn und eine achtjährige Tochter. Der gebürtige Mindener absolvierte in seiner Heimatstadt die Höhere Handelsschule. Er ist Diplom-Verwaltungswirt und Diplom-Betriebswirt, absolvierte an der Universität Osnabrück ein Masterstudium in BWL Hochschul- und Wissenschaftsmanagement. Der 42-Jährige arbeitet an der Uni Bielefeld als Abteilungsleiter in der Verwaltung. Geführt wird das Gespräch nun gleich nach Weihnachten.

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