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Freie Fahrt zum Weihnachtszauber

Bückeburg Freie Fahrt zum Weihnachtszauber

Bewohner der Maschstraße sind beunruhigt: Der durch die Sperrung der Schlossgartenstraße bedingte Umleitungsverkehr führe zu vielen Problemen auf ihrer ohnehin schon schmalen Straße.

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Riesige Betonrohre werden derzeit auf der Schlossgartenstraße in der der Erde versenkt. Die Sperrung führt zu viel Verkehr und „abenteuerlichen“ Zuständen auf der Maschstraße.

Quelle: kk

von karsten klaus Bückeburg. Anlieger Nils Barkhausen in einem Schreiben an unsere Zeitung: „Es grenzt an ein Wunder, dass sich noch kein schwerer Unfall ereignet hat“. Berichtet wird von „abenteuerlichen Zuständen“ besonders für Fußgänger und Radfahrer.

So kritisch wird die Lage allerdings von Stadtverwaltung und Polizei nicht eingeschätzt. Nach Angaben von Polizei-Pressesprecher Matthias Auer habe man in den vergangenen Wochen keine umleitungsbedingte Unfallhäufung festgestellt, auch besonders brenzlige Situationen seien nicht gemeldet worden. Auer räumt allerdings ein, dass es an der Maschstraße auch normalerweise häufig kleinere Unfälle, auch mit Fahrerflucht, gebe.

Das Problem: Die Straße ist so schmal, dass bei parkenden Autos Begegnungsverkehr nur mit größter Vorsicht oder gar nicht möglich ist. Da bleibt schon mal ein Spiegel auf der Strecke. Autofahrern müssen warten bis der Gegenverkehr passiert hat – auch wenn das, wie beim jetzt gestiegenen Verkehrsaufkommen, manchmal schwer fällt. Gefragt ist noch mehr Rücksichtnahme als sonst, vor allem auf Radfahrer und Fußgänger. Denn auch die Bürgersteige, auf die Autofahrer verbotenerweise manchmal ausweichen, sind schmal. Mit einem kompletten Halteverbot wäre an der Maschstraße aber wohl auch niemanden geholfen: Die Anlieger müssten weite Wege zu ihren abgestellten Fahrzeugen in Kauf nehmen, die Geschwindigkeit in der Straße würde steigen.

Alternativen für die derzeitige Umleitungsstrecke sieht weder die Stadtverwaltung noch die Polizei – praktikable Lösungen, die auch angenommen würden, gebe es nicht.

Wie Rainer Klenke, Leiter des städtischen Abwasserbetriebes, mitteilt, ist ein Ende der schwierigen Situation jedoch in Sicht. Zum Weihnachtszauber, der am 26. November beginnt und viel Fußgängerverkehr auch in diesem Bereich mit sich bringt, soll die Sperrung der Schlossgartenstraße aufgehoben werden. Die Planungen seien nach derzeitigem Stand auch durchaus realistisch. Klenke: „Die Bauarbeiten liegen gut im Zeitplan.“ Nur besonders schlechtes Wetter oder unerwartete technische Schwierigkeiten könnten für Verzögerungen sorgen.

Der Abwasserbetrieb lässt auf der Schlossgartenstraße neue Schmutzwasserkanäle mit einem Meter Durchmesser verlegen. Ein Großteil der Betonrohre liegt bereits in der Erde. Diese ersetzen die alten Leitungen, die nach Klenkes Worten „nicht mehr standsicher“ waren. Das Problem habe sich verhältnismäßig kurzfristig ergeben, sinnvolle Alternativen für eine Komplettsperrung der Schlossgartenstraße habe es weder bau- noch verkehrstechnisch gegeben. kk

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