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Freizeitzentrum statt Freiheitsentzug

Disko und Hotel sollen in ehemalige JVA Freizeitzentrum statt Freiheitsentzug

Also wohl doch eine Disko: Aus der ehemaligen Justizvollzugsanstalt (JVA) soll Ende dieses Jahres ein Tanztempel werden.

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Die Pläne für die ehemalige JVA sind bekannt, das Bauamt hält sich bedeckt.

Quelle: Archiv

Bückeburg. Bauamtsleiter Jörg Klostermann bestätigte das gestern Abend indirekt. Er wisse von entsprechenden Plänen, die notwendigen bürokratischen Schritte seien indes noch nicht gemacht, schränkt er ein.  Geplant ist SN-Informationen zufolge ein Freizeitzentrum. Einziehen soll demnach in den Ex-Knast eine Diskothek mit dem Namen „Zuchthaus“ – mit einem abgetrennten Bereich für Privatpartys. Im Innenhof sollen regelmäßig Konzerte stattfinden. Für ein „Café Knast“ sucht der neue Besitzer dem Vernehmen nach einen heimischen Bäcker, der in das Geschäft einsteigen möchte.  Zum Zentrum würde auch eine Tanzschule gehören. Im kommenden Jahr soll zusätzlich ein kleines Hotel eröffnen, für das jeweils zwei der ehemaligen Zellen zu einem Zimmer zusammengelegt werden sollen.

Klostermann zufolge ist die Stadt in die Idee für ein solches Freizeitzentrum eingeweiht. Offiziell könne er derzeit aber noch nichts davon bestätigen. „So liegt uns etwa der notwendige Antrag auf eine Nutzungsänderung noch nicht vor.“

Die JVA steht seit Ende 2011 leer. Damals hatte die Jugendjustizvollzugsanstalt Hameln die Bückeburger Außenstelle mit ihren 60 Plätzen für den Jugendarrest geschlossen. Bereits 2009 hatten sich hinter dem letzten Strafgefangenen die Knasttore von außen geschlossen, weil das Gebäude aus den siebziger Jahren nicht mehr den Sicherheits- und Bauanforderungen entsprach. Die Sanierung hätte bis zu sieben Millionen Euro verschlungen, Geld, das das Land Niedersachsen nicht hat.

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