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Fünf Tage ist das dreifache Horrido Pflicht

Bückeburg / Bürgerschießen Fünf Tage ist das dreifache Horrido Pflicht

Mit der Bestallung der Stadtoffiziere hat das Bürgerschießen 2011 begonnen. 80 Offiziere waren erschienen und nahmen ihre Wiederernennung durch Bürgermeister Reiner Brombach entgegen.

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Ernennungen im Doppelpack: Bürgermeister Reiner Brombach (von links) ernennt Rolf Netzer zum Ehrenstadtmajor und Peter Kohlmann zum neuen Stadtmajor. © tol

Bückeburg (rc). „Die lange Zeit des Wartens ist vorbei“, begrüßte der Bürgermeister das Bürgerbataillon. „Obwohl sich vieles verändert hat, die Offiziersbestallung steht immer noch am Anfang.“

Seit 328 Jahre gebe es das Bürgerschießen inzwischen, „eine Tradition, die wir gerne fortsetzen“. Damals sei das Bataillon zur Verteidigung der Stadt und der umliegenden Dörfer aufgestellt worden, heute sei es eine standfeste Gesellschaft, die sich um die Pflege von Nachbarschaft und guten Kontakten kümmere. Dass erstmals Damen dabei sein könnten, werde dem Fest „einen besonderen Glanz“ verleihen, wies er auf eine der Änderungen in Inhalt und Programm des Bürgerschießens hin. „Es wird Anklang finden.“

Eine Anmerkung, die Martin Brandt, neuer Vorsitzender der neu installierten „Doppelspitze“ des Bürgerbataillons in seiner Begrüßung aufgriff. Der Ablauf sei im Gegensatz zu dem 2009 noch einmal überdacht worden. Sonnabend und Sonntag sei für die gesamte Familie ein anspruchsvolles Programm auf dem Marktplatz organisiert worden: „Wir machen das, was wir am Besten können: Geselliges Miteinander, Menschen zusammenbringen, Kontakte pflegen, bürgerschaftliches Engagement und Solidarität.“

Er werde das Bataillon würdevoll vertreten, versprach der repräsentative Teil der Doppelspitze, der neue Stadtmajor Peter Kohlmann. Er sei seit 30 Jahren „mit Herz und Seele“ im Bataillon aktiv: „Ich stehe für seine Ideale.“

Dafür, dass er ebenfalls über 30 Jahre in Führungsfunktionen des Bataillons aktiv war, wurde der zurückgetretene Stadtmajor Rolf Netzer zum Ehrenstadtmajor ernannt. „Ein Mann, der das Bataillon trotz aller Belastungen hervorragend geführt und im hohen Maße bereichert hat“, so der Bürgermeister: „Es ist ein Muss und unsere Pflicht, Dich würdig zu verabschieden.“ Er habe nicht damit gerechnet“, so der Geehrte: „Eine große Überraschung, die ist Euch gelungen.“

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