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Für den 70. Geburtstag gut aufgestellt

Kulturverein Für den 70. Geburtstag gut aufgestellt

Der Bückeburger Kulturverein hat sein von Juni 2016 bis Mai 2017 laufendes Geschäftsjahr mit einem Überschuss von rund 3900 Euro abgeschlossen. Die Gemeinschaft verfügt somit im Jahr ihres 70-jährigen Bestehens über eine Kapitalausstattung in Höhe von rund 48.500 Euro.

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Schriftführerin Ute Rohrbach (von links), Ute Mai, Johanna Woydt und Hagen Bokeloh sitzen am Vorstandstisch des Kulturvereins; Mai entschuldigte den im Urlaub weilenden Vorsitzenden Alexander zu Schaumburg-Lippe.

Quelle: bus

Bückeburg. Das eröffnete Schatzmeister Hagen Bokeloh in der im Joël-Le-Theule-Saal einberufenen Hauptversammlung. „Damit sind wir für unser Jubiläum gut aufgestellt“, gab der Finanzfachmann zu verstehen.

Für den Überschuss zeichneten vor allen Dingen Zuschüsse und Spenden verantwortlich. Die Beitragseinnahmen stiegen von rund 7200 auf rund 7500 Euro. Zudem steigerte der Verein Schilderungen von Geschäftsführerin Johanna Woydt gemäß seine Abo-Erlöse im Vergleich zur Vorsaison um mehr als elf Prozent: von 12642 auf 14067 Euro. Die insgesamt 20 angebotenen Veranstaltungen wurden von 4013 Personen besucht. Bokeloh erwartete für das aktuelle Geschäftsjahr trotz aufgrund des Geburtstages in Aussicht stehender Mehrausgaben wiederum eine „gesunde Kassenlage“.

Woydt rief in ihrem Jahresbericht die Theaterstücke „Der eingebildete Kranke“ und „Nathan der Weise“ ins Gedächtnis. „Beide Stücke waren sehr gut besucht, mit 567 Zuschauern boten sie beeindruckende Abende im Rathaussaal“, erklärte die Geschäftsführerin. Dem Nathan-Projekt war ein einwöchiger Workshop am Gymnasium Adolfinum vorausgegangen, in dessen Rahmen Regisseur Andreas Hueck und die Theaterpädagogin Sylvia Rentmeister 20 Schüler professionell auf ihr Mitwirken an der Aufführung vorbereiteten.

Sachverstand und Gefühl

Des Weiteren erinnerte Woydt an ein Gastspiel des Münsteraner Lauschsalons „Kammerhörstücke“, einen Kammermusikabend im Festsaal des Schlosses (Leipziger Gewandhaus Quartett), zwei Sinfoniekonzerte (Göttinger Symphonie Orchester, Osnabrücker Sinfonieorchester) und drei von der stellvertretenden Vorsitzenden Ute Mai mit viel Sachverstand und Gefühl zusammengestellte Kammermusikabende.

Erwähnung fanden zudem die Sonderveranstaltungen „Poesie am Nachmittag“ und „Gemeinschaftskonzert Schütte-Chor/Kammerchor Cantemus“, das Figurentheater Seiler (für Kinder, 120 Zuschauer) und die Aufführung „Peterchens Mondfahrt“ (für Grundschüler, 445 Zuschauer) sowie die Reihen „Unterhaltung zum Abheben“ und „Poetische Momente“.

Die im Hubschraubermuseum präsentierte „Abheben“-Reihe stand erstmals auf dem Programm. Mehr als 250 Interessierte besuchten die drei abwechslungsreichen Kleinkunstabende. Die jetzt zum 13. Mal organisierten „Momente“ erlebten mit dem Auftritt des „Huub Dutch Duos“ eine Veranstaltung, die Woydt besonders herausstellte: „Da ging unser Publikum förmlich durch die Decke.“ Die Zuhörer hätten vom ersten Takt an vor lauter Begeisterung nicht mehr beruhigt werden können. Die Geschäftsführerin: „So etwas hat es in der Landfrauenschule noch nie gegeben.“ bus

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