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Für den Notfall

Neuer Ausgang für Historisches Reithaus Für den Notfall

Aufmerksame Spaziergänger im Bereich des Schlossparks werden es längst bemerkt haben: Das Historische Reithaus hat vor einigen Tagen einen zweiten Zugang erhalten. An der Längsseite des Gebäudes in Richtung Schlosstor wurde ein neues, hölzernes Portal eingebaut, das als Notausgang dient.

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Der neue Notausgang ist aus brandschutztechnischen Gründen und wegen steigender Besucherzahlen nötig geworden.

Quelle: Jp

BÜCKEBURG. Durch dieses Portal werden in Zukunft im Normalfall weder Pferde noch Besucher das 1610 unter Fürst Ernst erbaute Reithaus betreten. Vielmehr handelt es sich um einen neuen Notausgang, der zukünftig den Besuchern der Fürstlichen Hofreitschule, seit zwölf Jahren Pächter des Gebäudes, im Brand- und sonstigen Notfall zur Verfügung stehen soll.

Brandschutz

 Gestiegene Besucherzahlen sowie die aktuell geltenden Brandschutzvorschriften hätten den Türeinbau erforderlich gemacht, erläuterte Hofreitmeister Wolfgang Krischke die Baumaßnahme, die in enger Abstimmung mit der Fürstlichen Hofkammer, der das Gebäude gehört, sowie dem zuständigen Denkmalamt durchgeführt wurde. Deutlich lieber wäre Krischke dabei eine neue Zuwegung auf der gegenüberliegenden Gebäudeseite gewesen. Dann aber hätte das dort gelegene Hotel am Schlosstor auf einen seiner ohnehin schon knappen Parkplätze verzichten müssen, denn das Gelände vor einem Notausgang hat immer frei zu bleiben.

Denkmalschutz

 Die jetzt gewählte Position bot sich auch aus Sicht des Denkmalschutzes an, weil sich an eben dieser Stelle schon einmal eine Tür befunden haben muss. „Das konnte man noch sehr gut an Hand der Farbe des Mauerwerks erkennen“, so Wolfgang Krischke. Die alte Tür sei vermutlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zugemauert worden. „Wir haben beim Bau der neuen Tür sogar noch eine Flaschenpost gefunden, die einer der damaligen Bauarbeiter dort zwischen den Steinen eingebaut hat.“ Die zuständigen Behörden hätten die Anträge auf Genehmigung der Baumaßnahme glücklicherweise sehr schnell und unkompliziert bearbeitet, freute sich der Hofreitmeister im Nachhinein. Daher habe der Einbau in der kürzest möglichen Zeit erfolgen können. Und die Kosten für den Einbau? „Wir sind da erst einmal in Vorleistung gegangen“, so Christian Weber, Direktor der Fürstlichen Hofkammer, gegenüber unserer Zeitung. Einen Teil der Kosten werde man in Zukunft auf den Pachtzins der Hofreitschule umlegen. jp

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