Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Für eine gute Sache über die Alpen

Spenden-Aktion Für eine gute Sache über die Alpen

Zehn Tage, drei Länder, 6200 Höhenmeter, das ist grob gesagt die Marschroute für ein einzigartiges Projekt, das sich Sebastian und Clemens Geisler ab dem 19. August vorgenommen haben. Dann wollen Vater und Sohn in zehn Tagen die Alpen überqueren – und für die gute Sache sammeln.

Voriger Artikel
„Storchenhof“ ausgezeichnet
Nächster Artikel
Zwei Autos aufgebrochen

Gern auf Schusters Rappen unterwegs: Clemens (links) und Sebastian Geisler an der Kemptner-Hütte.

Quelle: pr.

Bückeburg.  Einmal die Alpen überqueren – das hatten sich der heute neun Jahre alte Clemens und sein Vater Sebastian Geisler, Leiter des Rechnungsprüfungsamtes der Hannoverschen Landeskirche, schon lange vorgenommen. In diesem Jahr soll es endlich so weit sein. Dann werden Vater und Sohn an zehn Tagen 6200 Höhenmeter zu überwinden haben. Bis nach Meran soll es über 3000 Meter hohe Pässe gehen, ein Kraftakt – trotz der guten Vorbereitung.

 Clemens verfügt durch den Schulsport und seinen Freizeitsport im Fußball und Tennis über eine sehr gute körperliche Fitness. „Außerdem laufen wir ja seit einigen Wochen morgens vor dem Schulbeginn mit vollem Gepäck zum Idaturm und zurück“, berichtet Geisler. Zudem habe man, um einen Eindruck von dem schwierigen Gelände und dem Laufen in großen Höhen zu bekommen, ein Wochenende in den Allgäuer Alpen verbracht und mit vollem Gepäck 2300 Höhenmeter zurücklegt.

 Sebastian Geisler selbst hat sein Fitnessprogramm in den vergangenen Wochen noch gesteigert, denn: „Für mich sind die Herausforderungen sicherlich etwas höher.“ Nicht nur, weil er mehr Gepäck tragen wird. „Meine sitzende Tätigkeit hat mich nicht unbedingt auf die Wanderungen vorbereitet“, gibt Geisler zu. Er habe deshalb in den vergangenen Wochen sein morgendliches Laufpensum deutlich gesteigert und jeden Morgen eine Stunde gejoggt. Wenn er gefragt werde, wie ein Neunjähriger eine solche Tour durch die Alpen schaffen will, sei seine Antwort stets, „dass bei dieser Tour wohl eher ich der ,limitierende Faktor‘ bin“.

 Eine Anekdote aus den vergangenen Wochen illustriert diese Einsicht: „Als wir in den Alpen auf den Großen Krottenkopf stiegen, stellte mir Clemens mit schier endloser Energie Fragen über Fragen. Beim letzten 50-minütigen Anstieg musste ich ihn unterbrechen und bitten, mit allen weiteren Fragen zu warten, bis wir auf dem Gipfel angekommen sind. Ich brauchte all meine Kraft für den Aufstieg, und ich war schier überfordert damit, einem wasserfallähnlich fragenden Jungen antworten zu können.“

 Immer wieder schön sind auch die Naturbeobachtungen, die Murmeltiere etwa. „Beim abendlichen Abstieg vom Mädlejoch zur Kemptner-Hütte kamen wir bis auf wenige Meter an Murmeltiere heran und konnten ihnen beim Fressen zusehen“, erzählt Sebastian Geisler. mig

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg