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Bückeburg Stadt Für gefährliche Vierbeiner wird es teurer
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Für gefährliche Vierbeiner wird es teurer
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10:07 25.09.2018
Symbolbild Quelle: Archiv
Heeßen

Anlass hierfür hatte die erforderliche Neufassung der örtlichen Hundesteuersatzung gegeben, in der bislang noch Regelungen für sogenannte „Kampfhunde“ enthalten waren.

Statt auf bestimmte Hunderassen abzustellen, sind die Regelungen für Kampfhunde vom Gesetzgeber inzwischen jedoch durch den Begriff für „gefährliche Hunde“ im Sinne des Paragrafen 7 Absatz 1 des Niedersächsischen Gesetzes über das Halten von Hunden (NHundG) ersetzt worden. Und in diesem Zusammenhang kamen bei der Sitzung des Ortsparlamentes nun auch die Steuersätze auf den Tisch.

Gabriele Walz, die Sprecherin der Gruppe SPDBündnis 90/Die Grünen im Gemeinderat, machte hierzu den Vorschlag, die Hundesteuersätze so zu belassen, wie sie sind. Bedeutet: 48 Euro pro Jahr für den ersten Hund, 72 Euro für den zweiten und 96 Euro für jeden weiteren Hund. Für „gefährliche Hunde“ bezahlen die Halter aktuell 540 Euro für den ersten, 900 Euro für den zweiten und 1296 für jeden weiteren.

CDU für Erhöhung

Demgegenüber erklärte Heinrich Meier als stellvertretender Sprecher der CDU-Ratsfraktion, dass die Hundesteuer für „normale“ Hunde nicht angehoben werden sollte. Wohl aber könnte man den Tarif für „gefährliche Hunde“ wie folgt neuordnen: 600 Euro pro Jahr für den ersten, 900 für den zweiten und 1200 für jeden weiteren.

Der Gemeinderat sprach sich schließlich dafür aus, lediglich die Hundesteuersätze für vom Kreisveterinäramt des Landkreises Schaumburg als gefährlich eingestufte Hunde – so wie von der CDU-Ratsfraktion vorgeschlagen – zu ändern. Die neugefasste Hundesteuersatzung mitsamt des darin enthaltenen neuen Steuertarifs gilt ab dem 1. Januar 2019.

Von Michael Werk