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Für mehr Sicherheit

Kindergarten Arche Noah Für mehr Sicherheit

„Bitte denke daran, dass wir Kinder hier auf der Straße sind und in unseren Kindergarten gehen wollen." So lautet eine Botschaft, mit der Mädchen und Jungen des Kindergartens Arche Noah Autofahrer auf die Verkehrssituation vor der evangelisch-lutherischen Einrichtung an der Bergdorfer Straße aufmerksam gemacht haben.

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Swintha Buhrmester hält die Autos an, die Kinder und Erwachsenen beobachten die Situation.

Quelle: bus

BÜCKEBURG.  „115 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren spielen hier“, erfuhren die Verkehrsteilnehmer zudem. Und: „Wenn Du mich oder einen meiner Freunde auf der Straße siehst, pass bitte auf uns auf – und fahr bitte langsam. Weiterhin gute Fahrt.“

Die vom Elternbeirat und vom Förderverein des Kindergartens begleitete und von der Polizistin Swintha Buhrmester betreute Aktion zielt auf die Verbesserung einer Situation ab, die sich nach Angaben von Kindergartenleiterin Ulrike Sülflow trotz der Ausweisung als Tempo-30-Bereich in den zurückliegenden Jahren „wesentlich verschärft“ hat.

Die Bergdorfer Straße weise ein deutlich höheres Fahrzeugaufkommen als früher auf, werde von vielen Verkehrsteilnehmern als Durchfahrtsstraße benutzt und diene als Buszubringer, erläuterte Sülflow. Zudem werde immer wieder beobachtet, dass Autos und Omnibusse über den direkt vor dem Kindergarten verlaufenden Bürgersteig ausweichen. Was die Gefährdungslage zusätzlich steigere.

Kunst zur Erinnerung

Um ihre Botschaften zu bekräftigen, beließen es die Arche-Schulabgänger nicht bei freundlichen Worten, sondern überreichten ihren Gesprächspartnern außerdem 60 selbst gemalte Bilder. „Damit bleiben wir und unser Anliegen hoffentlich besser im Gedächtnis“, meinten die jungen Künstler.

Vor dem Hintergrund der heiklen Situation beteiligte sich die Kita auch an der Initiative „Kinder brauchen Vorfahrt“, die Autofahrer unter anderem daran erinnert, dass Kinder impulsiv handeln und dass sie in Ortschaften immer mit unvermittelt auftauchenden Mädchen und Jungen rechnen müssen. „Wir reizen alles aus, was möglich ist“, hieß es seitens des Elternbeirates.

Eine Erhöhung der Verkehrssicherheit versprechen sich Erziehungsberechtigte und Kindergartenbelegschaft von einer fest installierten Geschwindigkeitsmessanlage, die im Anschluss an die Sommerferien an der Bergdorfer Straße ihren Dienst aufnehmen soll. Das Signalgerät soll in Kooperation mit dem Förderverein angeschafft und per Gestattungsvertrag mit der Stadt betrieben werden. bus

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