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Bückeburg Stadt Gebührenerhöhung bei GEMA nicht bekannt
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Gebührenerhöhung bei GEMA nicht bekannt
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00:18 21.10.2017
Die GEMA-Geschäftsstelle Berlin fordert vom Weihnachtszauber eine Gebührensteigerung um den Faktor 15. Quelle: JP
Bückeburg

Rund 15 mal mehr als in den bisherigen Jahren, so viel sollte der Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg gemäß der Forderung der Geschäftsstelle der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz GEMA in Berlin für die Veranstaltung in diesem Jahr zahlen. Die Rede war dabei von rund 120.000 Euro statt der wie bisher immer gezahlten Pauschale von etwa 8000 Euro.

 Auch die Einschaltung eines Fachanwalts durch Veranstalterin Mechthild Wilke sowie der Gang vor die GEMA-Schlichtungsstelle brachte die sprichwörtliche Kuh nicht vom Eis. Auf Nachfrage unserer Zeitung verweigerte die zuständige GEMA-Geschäftsstelle Berlin zu dem Fall jegliche Stellungnahme und verwies stattdessen auf die Pressestelle der Gesellschaft bei der Generaldirektion in München.

Gänzlich uninformiert

Von dort gab es jetzt, nach mehrmaliger Nachfrage, eine offizielle Reaktion. GEMA-Sprecherin Gaby Schilcher konnte den Vorgang an sich zwar generell bestätigen, insbesondere auch die inzwischen vom Weihnachtszauber geäußerte Absicht, in diesem Jahr ausschließlich GEMA-freie Musik zu spielen, zeigte sich aber über die Gebührensteigerung um den Faktor 15 aus Berlin gänzlich uninformiert.

 Davon sei ihr nichts bekannt, so die GEMA-Sprecherin. Mindestens ebenso überrascht zeigten sich von dieser Äußerung wiederum sowohl Veranstalter als auch die betroffenen Musiker des Weihnachtszaubers. Peter Burrack, Bassist der seit Jahren auf dem Weihnachtszauber engagierten Band Filou: „Jetzt wird es richtig spannend.“ jp