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Geburtstag „irgendwie anders“

Bodelschwingh-Haus Geburtstag „irgendwie anders“

„Irgendwie anders“: Unter diesem Motto hat die Kindertagesstätte Bodelschwingh-Haus ihr zehnjähriges Bestehen mit einer großen Geburtstagsparty gefeiert. Erzieherin Claudia Tölke begrüßte die Gäste gemeinsam mit Gerd Kujath. Die beiden führen ein Haus, dessen Bestehen als Erfolgsgeschichte beschrieben werden kann.

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Im Außenbereich zählt ein Kletterturm zu den Attraktionen der Geburtstagsfeier.

Quelle: bus

Bückeburg. Der Kindergarten ist eine Gemeinschaftseinrichtung, in der sowohl heilpädagogische Gruppen als auch Regelgruppen zu finden sind. Träger sind die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Bückeburg und die Paritätische Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland (PLSW).

Der von Tölke verantwortete evangelische Teil bietet rund 50 Kindern im Alter von einem bis sechs Jahren Platz. Im Mittelpunkt steht die Erziehung der Mädchen und Jungen nach christlichem Vorbild. Kujath leitet den heilpädagogischen Bereich, in dem rund 25 Kinder betreut werden. Dort liegt das Hauptaugenmerk auf individueller Förderung und Alltagsbegleitung.

Wohnortnahe Betreuung

Anlass der Geburtstagsfeier war die im Mai 2006 auf dem Areal des ehemaligen evangelisch-lutherischen (und 2005 abgerissenen) Kindergartens veranstaltete offizielle Eröffnung des Gebäudes. Mit der Kooperation sollten den seinerzeit in Stadthagen betreuten Kindern aus dem Bückeburger Stadtgebiet lange Anfahrtzeiten erspart und eine wohnortnahe Betreuung ermöglicht werden.

Der für rund 1,3 Millionen Euro errichtete Komplex umfasst zwei mit einem großen Spielflur verbundene Baukörper. Gemeinsame Aktivitäten beider Einrichtungen stehen im Innen- und Außenbereich regelmäßig auf dem Programm. „Unsere Verantwortung hört mit der Einweihung nicht auf, sie ist uns nicht nur ans Herz sondern aufs Gewissen gelegt“, hatte der damalige Landesbischof Jürgen Johannesdotter im Rahmen der Einweihungsfeier betont.

„Falls damals jemand Zweifel am Gelingen des Vorhabens hegte, hat sich in der Zwischenzeit gezeigt, dass dies zu unrecht geschah“, führte Bürgermeister Reiner Brombach jetzt aus. Zum Tagesmotto „irgendwie anders“ merkte das Stadtoberhaupt an: „Wenn alle gleich wären, wäre das Leben recht langweilig.“ Gerade die Unterschiede machten eine Gesellschaft lebens- und liebenswert.
Das bekräftigte auch Pastor Rainer Diekmann. Trotz des Andersseins sei jeder wichtig und zähle jeder gleich viel. Und: „Das Zusammenleben kann nur funktionieren, wenn wir uns so akzeptieren, wie wir sind, und uns gegenseitig helfen.“

Zusammenhalt und Verständnis

Für die gegenseitige Hilfe lieferte das Fest zahlreiche Beispiele. Auch wenn hier und da im Eifer des Geburtstagsgefechts einmal eine kleine Träne floss – „wie im richtigen Leben gibt es auch bei uns Höhen und Tiefen“, legte Kujath in diesem Zusammenhang dar – war das Gesamtgeschehen von großem Zusammenhalt und Verständnis geprägt. „Am Schluss spielen alle zusammen“, meinte Tölke. bus

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