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Geburtstag mit Auszeichnungen

90 Jahre Schalmeienkapelle Rusbend Geburtstag mit Auszeichnungen

 Mit etlichen Kostproben ihres Könnens, einem opulenten Abendessen und einem von Discjockey Domino begleiteten gemütlichen Beisammensein haben die Mitglieder der Schalmeienkapelle Meinsen-Warber ihr 90-jähriges Bestehen gefeiert.

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Wolfgang Harting (von rechts), Hans Köchling und Reinhard Müller sind jetzt Ehrenmitglieder der Schalmeienkapelle; links applaudiert Dirigent Alexander Köchling. bus

RUSBEND.. Die im idyllischen Ambiente von Schloss Baum organisierte Zusammenkunft erlebte zudem Auftritte der befreundeten Formationen Spielmannszug Meinsen-Warber und Schalmeienkapelle Köthen sowie die Ernennung von Wolfgang Harting, Hans Köchling und Reinhard Müller zu Ehrenmitgliedern.

 Das Trio gehöre der als Verein aufgestellten Kapelle jeweils seit mehreren Jahrzehnten an und habe sich große Verdienste erworben, legte Werner Winkelhake in einer kurzen Laudatio dar. Der Vorsitzende brachte darüber hinaus seine Freude über die ebenfalls seit vielen Jahren bestehenden Freundschaften zu den heimischen Spielleuten und den aus Sachsen-Anhalt angereisten Musikanten zum Ausdruck.

Deren Vorsitzender Dietrich Weber bedankte sich für die Geburtstagseinladung mit „Grüßen aus unserer Heimat“ – Produkten aus der örtlichen Kaffeerösterei und schmucken Kaffeetassen. Marlies Friedhoff von der Meinsen-Warberaner Zweigstelle der Sparkasse Schaumburg überreichte einen Präsentkorb. Claudia Wacker gratulierte seitens des Spielmannszuges und stellte den Schalmeienspielern Freigetränke und die kostenlose Nutzung des vereinseigenen „Stübchens“ in Aussicht.

 Die Schalmeienkapelle Meinsen-Warber wurde im Jahr 1926 von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr gegründet. Heute zählt der Verein rund 20 musizierende und etwa 90 fördernde Mitglieder. Zum Repertoire zählen Märsche, Walzer, Potpourris aus bekannten Melodien ebenso wie Volksweisen und einige konzertante Stücke.

 Bei den Instrumenten, den Schalmeienhörnern, handelt es sich eigentlich um Martinshörner. Sie wurden um 1920 von Max B. Martin erfunden. Er entwickelte das Blechblasinstrument nach dem Vorbild der Rohrschalmei, einem Holzblasinstrument. Die von den Meinsen-Warberaner Interpreten gespielten Hörner besitzen für jeden Ton innerhalb der C-Dur-Tonleiter einen eigenen Trichter aus Messingblech, in dem sich eine metallene Stimmzunge befindet.

 Der Ton entsteht durch einfaches Anblasen und wird nicht wie bei der Trompete durch die Lippen geformt. Die Tonhöhe ergibt sich aus der Stimmzunge und der Länge des Trichters. Jeweils acht Trichter bilden zusammen ein Schalmeienhorn, auf dem acht Töne gespielt werden. bus

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