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Geburtstagsständchen für die Schraubbar

Kneipe feiert fünfjähriges Bestehen Geburtstagsständchen für die Schraubbar

Vier tolle Bands, die ordentlich Dampf machen – ein schöneres Geschenk hätte die „Schraub-Bar“ sich und ihren Freunden kaum machen können.

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„Molle’s Tough Cocktail“ bringen den Blues in die Bückeburger Kult-Kneipe.

Quelle: mig

Bückeburg. Zum fünften Geburtstag gab es richtig auf die Ohren, bis kurz vor Mitternacht reihte sich Ständchen an Ständchen.

 Ist das schon wieder fünf Jahre her? Diese Frage war auf dem ehemaligen Kronenwerk-Gelände an diesem Abend öfter zu hören. Tatsächlich war es im Jahr 2010, als die Kultkneipe ihre Pforten öffnete und die Gäste mit ihrem rauen Charme überzeugte. Das Ambiente zeugt von viel Liebe zum Detail und von Handwerkskunst. Da ist der Bus, der aus der Wand ragt und die Bar bildet. Da sind die vielen Tausend Kronkorken, die im Boden eingelassen sind. Das ganze Gelände ist ein einziges Sammelsurium an Gegenständen – vom silbernen Kühlergrill bis zum verrosteten Motorrad. Überall gibt es etwas zu entdecken.

 Kaum verwunderlich, dass Musiker so gerne in der „Schraube“ auftreten. Dort trifft eine handgemachte Einrichtung auf handgemachten Rock. Und so hat sich die „Schraub-Bar“ in der heimischen Musik(er)szene längst etabliert. Stammgast Mona Kellermeier drückt das so aus: „Wir haben zwar viele Kneipen, aber die Schraub-Bar ist ganz anders als die anderen. Sie hat Bückeburg gefehlt und ich wünsche ihr und mir, dass sie noch lange weitermacht.“

 Den Reigen der musikalischen Geburtstags-Grüße eröffneten die Devils Balls – eine Mischung aus Iron Maiden, Mötley Crüe und Skid Row und Ladies Room – Motto: Metal trifft Blues und Folk. Den Gästen gefiel’s und es gab viel Beifall. Mindestens genau so viel Spaß machte der Auftritt von Ole Hauk und Band, die ordentlich Gas gaben. Hauk spielt Rock 2.0, er ist ein toller Sänger und guter Gitarrist. Von diesem jungen Mann wird man noch hören. Kurz vor Toreschluss machten dann die Lokalmatadore von „Molle’s Tough Cocktail“ noch einmal ordentlich Dampf. Molle singt den Blues, wie es sonst nur Afroamerikaner können – emotional, aus tiefer Seele. „Happy birthday, Schraub-Bar“, beglückwünschte „White man Molle“ zu Beginn – dann sang, flötete und harpte er, dass es eine Freude war. mig

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