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Gegen den Trend

Bückeburger Senioren-Union zieht zufrieden Bilanz Gegen den Trend

Der Stadtverband Bückeburg der Senioren-Union (SU) befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Wie deren Vorsitzender Friedrich Pörtner während der in den Le-Theule-Saal des Rathauses einberufenen Hauptversammlung darlegte, habe der Verband seine Mitgliederzahl stetig erhöhen können.

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Maik Beermann (vierter von rechts) mit den Vorstandsmitgliedern Brigitte Costanzo (von links), Lothar Melchin, Friedrich Pörtner, Ruth Harmening, Ekkehard Dürig und Horst Neufahrt.

Quelle: bus

Bückeburg. „Alle Parteien verlieren gewaltig, wir haben gegen den Trend immer zugenommen“, unterstrich der frühere Landtagsabgeordnete.

 Die SU war Pörtners Ausführungen gemäß im Dezember 2009 mit 14 Frauen und Männern an den Start gegangen. Nach 51 (2010) und 125 (2013) gehören ihr aktuell 170 Mitglieder an. „Wenn wir unser Ziel erreichen und die 200er-Marke überschreiten, feiern wir eine große Fete“, sagte Pörtner.

 Dessen gute Laune rührte nicht allein von der positiven Entwicklung der Bestandszahlen, sondern auch daher, dass die Versammlung mit rund 110 Teilnehmern sehr gut besucht war und sowohl der Bundestagsabgeordnete Maik Beermann als auch der stellvertretende Landrat Horst Sassenberg der Einladung nach Bückeburg gefolgt waren.

 Beermann griff in einem kurzen Grußwort die gegenwärtige politische Situation auf. „Wir erleben zurzeit turbulente und besorgniserregende Zeiten“, stellte der Abgeordnete fest. Im Vergleich mit dem jüngst zur Unterstützung Frankreichs im Kampf gegen den Islamischen Staat vom Bundestag verabschiedeten Syrien-Einsatz der Bundeswehr käme dem Griechenlandkomplex die Rolle von „Peanuts“ zu, so Bergmann. „Das war meine bisher schwierigste Entscheidung.“

 Die Flüchtlingsproblematik in den Blick nehmend sagte Beermann: „Wir wollen denen helfen, die Hilfe benötigen. Aber die, die kommen, müssen unsere Werte akzeptieren.“ Wer dazu nicht bereit sei, „der passt nicht zu uns“. Darüber hinaus sei zu bedenken, dass in der Bundesrepublik derzeit rund 250000 ausreisepflichtige Menschen lebten. „Auch in dieser Hinsicht müssen wir aktiv werden, das muss in geregelte Bahnen kommen.“

 Im Anschluss gab Pörtner einen Rückblick auf die von der SU in den zurückliegenden zwei Jahren auf die Beine gestellten Aktivitäten. 27 Vorstandssitzungen, 23 Info- und Diskussionsveranstaltungen, sechs in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierte Zusammenkünfte sowie etliche Besichtigungen und Fahrten rief der Vorsitzende ins Gedächtnis. Zudem erinnerte Pörtner an das Engagement des Stadtverbandes im Zusammenhang mit den Tarifverträgen im Öffentlichen Personennahverkehr, dem Gesamtklinikum und der Zukunft des Bethel-Krankenhauses sowie mit Verkehrsproblemen in der Ex-Residenz. „Unsere Themen sind breit angelegt“, fasste Pörtner zusammen. Und: „Wir sind keine politische Kampftruppe.“

 Bei den Vorstandswahlen bleibt alles beim Alten. Wie Pörtner verblieben Ruth Harmening und Brigitte Costanzo (beide stellvertretende Vorsitzende), Ekkehard Dürig (Schatzmeister), Lothar Melchin (Schriftführer) und Horst Neufahrt (Pressewart) in ihren Positionen.

 Für 2016 kündigte Pörtner einen Besuch des NDR-Moderators Gerd „Mr. Plattdeutsch“ Spiekermann (19. Januar), eine Veranstaltung mit Landrat Jörg Farr (14. März), eine Fahrt nach Berlin (April), eine Besichtigung des Gesamtklinikums in Vehlen (Mai) und eine Diskussionsrunde mit dem langjährigen Vorsitzenden des Innenausschusses des Bundestages, Wolfgang Bosbach (ebenfalls im Mai), an. bus

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