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Bückeburg Stadt Geld marsch
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Geld marsch
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00:32 25.10.2014
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Bückeburg

Das ist die Kernaussage, die Stadtkämmerer Reiner Wilharm im Feuerschutzausschuss traf, als dort die Haushaltsansätze für 2015 vorgestellt und ohne weitere Diskussion einstimmig abgesegnet wurden.

 Im Einzelnen bedeutet das, dass 2015 die Umstellung von analoge auf digitale Funkempfänger abgeschlossen wird. Was die Stadt 2015 noch einmal 45000 Euro kosten wird, knapp 100000 Euro sind bereits ausgegeben. Die Ortswehr Scheie erhält einen neuen Einstellplatz für ein neues Fahrzeug, da das alte Gerätehaus für die modernen breiteren, höheren und längeren Fahrzeuge zu klein ist. Das kostet die Stadt 108000 Euro. Mit einer Verpflichtungsermächtigung wird die Beschaffung dieses Mittleren Löschfahrzeugs für Scheie sowie die Beschaffung eines weiteren Fahrzeuges für die Ortswehr Meinsen-Warber-Achum noch in 2015 in die Wege geleitet: 2015 wird bestellt, 2016 wird geliefert und bezahlt, was die Stadt je 155000 Euro pro Fahrzeug kostet, inklusive je 20000 Euro Zuschuss vom Landkreis. Die Bergdorfer Brandbekämpfer erhalten einen Mannschaftstransportwagen. Dafür muss die Stadt 30000 Euro berappen. Die Wehren Meinsen und Scheie erhalten eine EDV-Ausstattung, wofür die Stadt 2600 Euro zahlt.

 Für 2017 ist nach dem Finanzplan dann die Beschaffung eines LF8 für die Ortsfeuerwehr Meinsen-Warber-Achum für 75000 Euro und einem Mannschaftstransportwagen für die Ortsfeuerwehr Cammer vorgesehen. Bis 2017 wird auch ein Feuerwehr-Entwicklungsplan fertiggestellt. Die nötigen Vorarbeiten haben in diesem Herbst bereits begonnen. Die Fragestellung: Wo können noch Kosten eingespart werden, welches Fahrzeugkonzept wird umgesetzt?

 Wie Maike Aldag, in der Stadtverwaltung zuständig für die Feuerwehren, versicherte, wird die Stadt auch im kommenden Jahr „Schützenhilfe“ bei der Mitgliederwerbung und weiteren Aktionen leisten. Auch das alle zwei Jahre stattfindende Stadtfeuerwehr-Zeltlager wird 2015 wieder bezuschusst. Da es rechtliche Änderungen gibt, muss 2015 die Gebührensatzung entsprechend angepasst werden.

 Diskutiert wurde im Ausschuss, ob die Stadt künftig den Besuch von aktiven Feuerwehrleuten in Fitnessstudios bezuschusst, was die Stadt maximal 18000 Euro kosten würde, wenn rund 100 Aktive dieses Angebot nutzen würden. Zum Hintergrund: Die Feuerwehr und damit die Stadt ist verpflichtet, für die nötige Fitness der Atemschutz-Geräteträger zu sorgen.rc

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