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00:29 26.03.2018
Tommy Hansen führt einmal quer durch sein publizistisches Wirken bei "Free21". Quelle: jak
BÜCKEBURG

Den Saal füllten zusätzlich etwa 30 junge Erwachsene, die zuvor an einer Gegendemonstration teilgenommen hatten. Gerade am Anfang kam es zu wilden Wortgefechten und ständigen Unterbrechungen des Vortrages, nach einer Weile beruhigte sich das Klima. Die anschließende Diskussion verlief kontrovers, dabei kamen auch die Kritiker mit Sachargumenten zu Wort. Insbesondere wurden von diesen einige Quellen unter die Lupe genommen und als teils „nicht seriös“, teils „nicht vorhanden“ kritisiert.

Hansen führte einmal quer durch sein publizistisches Wirken bei „Free21“. Die Leitmedien seien kontrolliert, insbesondere sogenannte „Alphajournalisten“, die über Geopolitik berichten, seien allesamt fremdgesteuert. Die Bilderberg-Gruppe, das Pentagon, die CIA und andere Geheimdienste würden verhindern, dass ihnen unangenehme Berichte in den Medien erscheinen.

Viele Unregelmäßigkeiten ziehen sich durch die Geschichte

Seine These machte Hansen unter anderem an zahlreichen tatsächlich belegbaren Propaganda-Lügen der USA fest. So nannte er beispielsweise die Brutkastenlüge – für die eine US-amerikanische PR-Firma auf Kosten der kuwaitischen Exilregierung gefälschte Videos produzierte, um dem Kuwait-Krieg eine Grundlage zu geben; die erfundenen Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein sowie von der CIA in Auftrag gegebene und gefälschte Islamisten-Propagandavideos, mit denen die Standortdaten selbiger ausgeforscht werden sollten. Alles Fälle von Propaganda, die zunächst als Nachricht von den meisten Medien aufgegriffen wurde und erst später als Falschmeldung entlarvt wurden.

Der dänische Investigativjournalist führte auch die – seiner Meinung nach – etlichen Lügen und Unregelmäßigkeiten rund um das Kennedy-Attentat, die Anschläge vom 11. September 2001 und den Untergang der Titanic auf. Er vertrat auch die These, die CIA könne das Wetter kontrollieren und die NASA versprühe dafür Metalle wie etwa Barium in der Atmosphäre. Das lasse sich auch auf der Homepage der NASA offiziell bestätigen.

Mitspracherecht einfordern

Auch über Botnetze, die zunächst eine flüchtlingsfreundliche Stimmung in Deutschland vorgetäuscht hätten, nur um später „Merkel muss weg“ als Slogan im Internet zu etablieren, sprach Hansen. Diese Botnetze würden überwiegend aus den USA, England und Australien, aber auch anderen westlichen Staaten gesteuert.

Außerdem führte er an, dass es keinen Kriegsfilm gebe, der ohne Zustimmung und Mitwirkung des Pentagons produziert wurde. Diese seien finanziell an Hollywood beteiligt, stellten Panzer und Waffen, ohne die ein Kriegsfilm nicht möglich sei. Dafür würden sie aber auch ein Mitspracherecht einfordern. Eine Praxis des Pentagons, über die auch „Leitmedien“ berichteten. Ob sie allerdings jeden Kriegsfilm betreffen oder eben nur einen Teil – darüber schieden sich die Geister.

Gegen Ende der mehr als drei Stunden andauernden Veranstaltung appellierte Veranstalter Helmuth Groeneveld an die Anwesenden, sich finanziell in Form einer Spende an dem Magazin von Hansen zu beteiligen. Dieser lebt derzeit in einem Wohnwagen in Österreich, möchte aber demnächst nach Frankreich übersiedeln und an der englischsprachigen Ausgabe seines Magazins arbeiten. jak