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Gelöscht wird auch in Porta

Kooperation von Bückeburger Wehr Gelöscht wird auch in Porta

Auch der Rat der Stadt Bückeburg hat jetzt einstimmig der Zweckvereinbarung mit der Stadt Porta Westfalica zugestimmt. Danach wird künftig die Feuerwehr der Stadt Bückeburg die Feuerwehr der Stadt Porta Westfalica bei Einsätzen in deren Stadtteilen Kleinenbremen, Wülpke und Nammen unterstützen.

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Quelle: dpa

BÜCKEBURG. Hintergrund ist, dass die in der Wache in Hausberge stationierten hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Porta nicht innerhalb der vorgeschriebenen Ausrückzeiten bei der Erstalarmierung zu zeitkritischen Einsätzen in Kleinenbremen, Wülpke und Nammen sein können. „Porta ist gebietsmäßig einfach zu groß“, erläuterte Bürgermeister Reiner Brombach in der Ratssitzung. Daher sei die Stadt Porta vor rund zwei Jahren an die Stadt herangetreten, ob Bückeburgs Einsatzkräfte zu Einsätzen in Porta bereit seien. Dazu seien die Brandbekämpfer aus der Ex-Residenz – genauer gesagt die Feuerwehr Bückeburg-Stadt und die Feuerwehr Röcke – bereit gewesen. Brombach: „Mein Dank gilt der Feuerwehr Bückeburg für diese Bereitschaft.“ Er hoffe, dass nicht zuviel Arbeit auf die Bückeburger zukomme.

Kostenerstattungvereinbart

 Für die Wehr und die Stadt Bückeburg gebe es keine Nachteile, so Brombach weiter. Einsätze und Material würden ausgeglichen. Die Wehr sei schon des Öfteren zur Amtshilfe bei Einsätzen in Porta oder auch Minden gerufen worden.  „WIR“-Ratsherr Oliver Salomon „vermisste“ in der Zweckvereinbarung einen Passus, dass sich die Stadt Porta mit einer Ausgleichszahlung bei der Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen auf Bückeburger Seite beteilige. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die Beanspruchung so gering sein dürfte, dass dies kaum ins Gewicht falle. Zudem sei sie schwer zu berechnen. Daher habe sich die Stadt bewusst nur für die Übernahme der anfallenden Kosten entschieden.

Gute Nachbarschaft

 Der Ratsvorsitzende Reinhard Luhmann und CDU-Fraktionschef Axel Wohlgemuth wiesen auf die gute Nachbarschaft und Partnerschaft zur Stadt Porta hin. Auch wenn sie in diesem Fall einseitig sei, so Wohlgemuth: „Wir tun gut daran, zu unterstützen.“ Er wies darauf hin, dass die Zweckvereinbarung in regelmäßigen Abständen zu bewerten sei, etwa im Hinblick auf die Freigabe von Feuerwehrleuten durch ihre Arbeitgeber im Einsatzfall.

 Zum Hintergrund: Die Einsatzzeiten sind auf Werktage von 6 bis 17 Uhr, auf mindestens eine Staffel und vorher festgelegte Fahrzeuge beschränkt. Nur bei einem Brand im Jugendwohnheim „Gotteshütte“ gelten die Beschränkungen von Einsatzzeit und Fahrzeugen nicht, dann rückt auch das Bückeburger Drehleiter-Fahrzeug aus.

 Der Rat der Stadt Porta Westfalica hatte der Zweckvereinbarung bereits im Frühjahr zugestimmt. Die Bückeburger Wehr ist bereits zu Einsätzen in Porta ausgerückt. Außerdem gab es Übungen, um die Arbeitsweisen und Ausrückverfahren aufeinander abzustimmen. Die Übungen werden mindestens einmal im Jahr durchgeführt und entsprechend dokumentiert. rc

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