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Gelungene Premiere

Zehn Samariter sind nun Sanitätshelfer Gelungene Premiere

Zehn Samariter dürfen sich nach bestandener Prüfung ab sofort Sanitätshelfer (SHL) nennen. Erstmals wurde der sogenannte SHL-Lehrgang in Bückeburg am Stützpunkt der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) durchgeführt.

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Die Realistische Unfalldarstellung ist ihr Fachgebiet. Verletztendarsteller Amos Langensiepen erhält eine echt aussehende Verbrennungswunde zweiten bis dritten Grades am rechten Unterarm.

Quelle: pr

BÜCKEBURG. Ausbildungsleiterin Nadine Brockhoff legte während der Ausbildungsdauer von 48 Stunden großen Wert auf die besten Bedingungen in Theorie und Praxis.

Vorab musste jeder Teilnehmer bereits einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert haben. Dann ging es los: Verhalten im Einsatz, Sicherheitsbelehrungen, Organisation des Sanitäts- und Rettungsdienstes in Deutschland, medizinische Fachausdrücke, Anatomie und Physiologie sowie Kenntnisse zum gesamten Bewegungsapparat und den menschlichen Organen standen ebenso auf dem Lehrplan wie der praktische Teil mit Notfällen und vielen Fallbeispielen.

Eine Reanimationsprüfung wurde schon zu Beginn gefordert. Dieser spezielle Lehrgang wurde mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung abgeschlossen. Diese Schulung ist die Grundausbildung, um im sanitätsdienstlichen Bereich im Einsatz arbeiten zu dürfen.

Nach der theoretischen Prüfung am Sonnabend, die zwei ASBler sogar mit der Bestnote bestanden, gliederte sich der Tag der praktischen Prüfung in drei Bereiche. So musste jeder zwei einzelne Prüfungen (Erst-Hilfe-Maßnahmen mit einem handelsüblichen Verbandskasten sowie Assistenzmaßnahmen mit Geräten aus dem Notfallrucksacke) absolvieren. Echt geschminkte Verletzungen sorgten für noch mehr Realität bei den Fallbeispielen. Ob nachgestellter Motorradunfall, Amputation eines Beines, Fraktur eines Armes, Verbrennungen oder gestürzte Person: Im Team zu zweit stand zum Abschluss ein ihnen unbekanntes Fallbeispiel auf der Prüfungsplan.

Bei den Verletzungen galt es, richtige Entscheidungen zur Erstversorgung zu treffen: Sauerstoffgabe, Anlegen einer Luftkammerschiene, Schocklagerung, steriles Abdecken einer Brandwunde, stabile Seitenlage, Helmabnahme oder Vitalfunktionen messen. Unterstützung erhielt Brockhoff von Allgemeinmediziner Dr. Dennis Schneider sowie Notfallsanitäter Dirk Schumacher.

 

Zum Schluss verkündete Brockhoff stolz, dass alle Teilnehmer ab sofort ausgebildete Sanitätshelfer seien, und verteilte Zeugnisse als Nachweis. r

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